In der Stabkirche Hahnenklee findet am Donnerstag, 16. Juli, um 19.30 Uhr ein Konzert mit klassischer Musik für Akkordeon statt. Zu Gast ist der Akkordeonvirtuose Sergey Sadovoy aus Frankfurt.
Im Mittelpunkt des Abends steht die besondere Klangvielfalt des Akkordeons. Das Instrument, das lange vor allem mit Volksmusik und geselligen Anlässen verbunden wurde, ist heute auch in der klassischen Musik fest etabliert. Es kann klanglich an Orgel, Klavier oder sogar an ein symphonisches Orchester erinnern. Zudem ist das Akkordeon Instrument des Jahres 2026.
Künstler mit internationaler Erfahrung
Sergey Sadovoy verbindet in seiner Arbeit die Tradition der russischen Performance-Schule mit Einflüssen der europäischen Kunstszene. Geboren 1998, lebt er seit 2019 in Frankfurt. Er studierte am Rachmaninov-Konservatorium des Staates Rostow bei Yuri Shishkin, einem international bekannten Akkordeonisten.
Seine professionelle Konzertkarriere begann Ende 2022 mit einer Zusammenarbeit mit der Dresden Frankfurt Dance Company unter der Leitung des italienischen Choreografen Jacopo Godani. Daraus entwickelte sich eine längerfristige künstlerische Partnerschaft mit Auftritten an renommierten Spielorten, darunter die Alte Oper Frankfurt, die Nikolaikirche Leipzig, das Teatro Grande Brescia, das LAC Lugano, das Teatro Petruzzelli Bari, das Teatro Rossini Pesaro und das Nationaltheater Belgrad.
Bach als wichtige Inspirationsquelle
Eine zentrale Rolle in Sadovoys künstlerischer Entwicklung spielt die Musik Johann Sebastian Bachs. Besonders die Aufnahmen Glenn Goulds prägten seinen Zugang zu Bachs Werk und beeinflussten seinen musikalischen Weg nachhaltig.
2024 veröffentlichte Sadovoy sein Debüt-Soloalbum „1685“. Der Titel verweist auf das Geburtsjahr von Bach, Scarlatti und Händel. Neben Konzertauftritten arbeitet der Akkordeonist auch an Studioalben und Videoprojekten, in denen er Musik, Aufnahme und filmische Gestaltung miteinander verbindet.
Eintritt frei, Spenden erbeten
In Hahnenklee umfasst das Programm Sonaten von Domenico Scarlatti sowie Werke von Bach, Vivaldi, Vyacheslav Chernikov und Vyacheslav Semionov. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten.































