Bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit verderben viele Lebensmittel schneller. Obst und Gemüse werden matschig, Brot kann schimmeln, Milchprodukte können sauer werden. Gunnar Mollenhauer von der IKK gesund plus gibt deshalb Hinweise zur richtigen Lagerung bei sommerlichen Temperaturen.
Wärme und Feuchtigkeit begünstigen Bakterien, Schimmel und andere Mikroorganismen. Dadurch können Lebensmittel nicht nur schneller ungenießbar, sondern auch gesundheitsschädlich werden. Viele Produkte sollten im Sommer daher gekühlt gelagert werden.
Nicht alles gehört in den Kühlschrank
Die meisten Obst- und Gemüsesorten bleiben im Gemüsefach des Kühlschranks länger frisch. Ausnahmen sind kälteempfindliche Sorten wie Tomaten, Gurken und Kartoffeln. Auch tropische Früchte wie Bananen sollten besser kühl, trocken und lichtgeschützt außerhalb des Kühlschranks aufbewahrt werden.
Fleisch, Fisch sowie Milch und Milchprodukte wie Joghurt, Quark oder Sahne gehören dagegen möglichst schnell in den Kühlschrank. Auch Brot kann bei schwül-warmer Witterung ausnahmsweise gekühlt werden, um Schimmel vorzubeugen. Ein ganzes Brot bleibt dabei meist länger frisch als bereits geschnittenes Brot.
Kühlkette beim Einkauf beachten
Lebensmittel sollten nicht auf dem Kühlschrank gelagert werden, da die abgegebene Wärme den Verderb beschleunigen kann. Beim Einkauf ist im Sommer eine Kühltasche sinnvoll, damit die Kühlkette bei Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Tiefkühlkost nicht unterbrochen wird.
Besonders im Auto können sich Lebensmittel bei hohen Temperaturen schnell erwärmen. Leicht verderbliche Produkte sollten deshalb erst zum Schluss in den Einkaufswagen gelegt und nach dem Bezahlen direkt in die Kühltasche gepackt werden.
































