Der Waldbrand am Baukenberg zwischen Wienrode und Treseburg ist nach einem mehrtägigen Großeinsatz gelöscht. Seit Samstag waren rund 150 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Blankenburg (Harz) und umliegender Städte, die auf Vegetationsbrände spezialisierte GFFF-V-Einheit aus Niedersachsen sowie das Löschflugzeug Hexe 1 des Landkreises Harz.
Das Feuer hatte sich auf rund 4,5 Hektar Waldfläche ausgebreitet. Extreme Hitze, steiles Gelände, immer wieder aufflammende Spotfeuer und Munitionsreste im Waldboden erschwerten die Löscharbeiten erheblich.
Durch das koordinierte Zusammenwirken aller Einsatzkräfte, den Einsatz des Löschflugzeugs und das Anlegen von Wundstreifen konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Der am Montagvormittag einsetzende Regen erleichterte die abschließenden Nachlöscharbeiten.
Einsatzstelle wird zurückgebaut
Am Dienstag wird die Einsatzstelle beräumt. Außerdem werden die kilometerlangen Schlauchleitungen zurückgebaut, die während der Löscharbeiten verlegt worden waren.
Blankenburgs Bürgermeister Heiko Breithaupt dankte den beteiligten Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Unternehmen und Helfern. Der Einsatz habe gezeigt, wie leistungsfähig und engagiert die Freiwilligen Feuerwehren seien. Viele Einsatzkräfte seien bis an ihre körperlichen Grenzen gegangen, um Menschen und Natur zu schützen.
Auch Stadtwehrleiter Werner Greif zog eine positive Bilanz der Zusammenarbeit. Er dankte den beteiligten Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Stäben, dem Landesforst, der Leitstelle, dem Logistik-Team, dem Technischen Hilfswerk, der Polizei, dem Team des Löschflugzeugs und der Kreisbrandmeister-Organisation.
Waldbrandgefahr bleibt hoch
Trotz der Entspannung durch den Regen bleibt die Waldbrandgefahr in den Sommermonaten hoch. Die Stadt Blankenburg (Harz) ruft deshalb weiterhin zu besonderer Vorsicht in den Wäldern auf.
Foto: Stadtwehrleitung Blankenburg (Harz)































