Anzeige

Süd­harz-Kom­mu­nen for­dern star­ke Schie­nen­an­bin­dung

Die Kom­mu­nen im Süd­harz wol­len die Schie­nen­an­bin­dung der Regi­on lang­fris­tig sichern und kurz­fris­tig spür­ba­re Ver­bes­se­run­gen errei­chen. Dafür haben meh­re­re Städ­te und Gemein­den ein gemein­sa­mes For­de­rungs­pa­pier an die Lan­des­nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft Nie­der­sach­sen, das Land Nie­der­sach­sen und wei­te­re zustän­di­ge Stel­len über­mit­telt.

Hin­ter­grund sind aktu­el­le Pla­nun­gen der LNVG im Rah­men des Kon­zepts 2030+/2040+. Die Stadt Oster­ode am Harz hat­te sich bereits zuvor mit Rats­re­so­lu­tio­nen für eine Stär­kung der Schie­nen­in­fra­struk­tur ein­ge­setzt. Nun bün­deln die Kom­mu­nen ihre Posi­tio­nen, um die Inter­es­sen der Regi­on geschlos­sen zu ver­tre­ten.

Auf Ein­la­dung der Stadt Oster­ode am Harz kamen die Bür­ger­meis­ter der Städ­te und Gemein­den See­sen, Bad Grund, Oster­ode am Harz, der Samt­ge­mein­de Hat­torf am Harz, Herz­berg am Harz, Bad Lau­ter­berg im Harz, Bad Sach­sa und Wal­ken­ried zu einem gemein­sa­men Bahn­gip­fel zusam­men. Im Mit­tel­punkt stan­den die Aus­wir­kun­gen der aktu­el­len Pla­nun­gen auf die Süd­harz­stre­cke.

Direkt­ver­bin­dun­gen nach Göt­tin­gen sol­len blei­ben

In dem gemein­sa­men Papier machen die Kom­mu­nen deut­lich, dass sie wei­te­re Ver­schlech­te­run­gen bei der Bahn­an­bin­dung nicht akzep­tie­ren wol­len. Oster­odes Bür­ger­meis­ter Jens Augat betont die Bedeu­tung einer leis­tungs­fä­hi­gen Bahn­ver­bin­dung für Mobi­li­tät, Wirt­schaft, Tou­ris­mus und die Ver­kehrs­wen­de im länd­li­chen Raum.

Eine zen­tra­le For­de­rung ist der dau­er­haf­te Erhalt aller bestehen­den Direkt­ver­bin­dun­gen nach Göt­tin­gen. Die Bür­ger­meis­ter spre­chen sich gegen Über­le­gun­gen aus, Ver­bin­dun­gen künf­tig bereits in Nort­heim oder Kre­i­en­sen enden zu las­sen. Betrof­fen wären ins­be­son­de­re die RB 80 zwi­schen Nord­hau­sen und Göt­tin­gen sowie die RB 82 zwi­schen Bad Harz­burg und Göt­tin­gen.

Aus Sicht der Kom­mu­nen ist die direk­te Anbin­dung an den Kno­ten­punkt Göt­tin­gen unver­zicht­bar. Die Stadt habe als Ober­zen­trum, Hoch­schul­stand­ort und wich­ti­ger Fern­ver­kehrs­kno­ten eine zen­tra­le Bedeu­tung für Pend­le­rin­nen und Pend­ler, Stu­die­ren­de, Schü­le­rin­nen und Schü­ler, den Tou­ris­mus sowie die regio­na­le Wirt­schaft.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige