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Hund in über­hitz­tem Auto in Gos­lar geret­tet; Poli­zei mahnt zur Vor­sicht

Am Don­ners­tag­vor­mit­tag wur­de auf einem Park­platz in der Guten­berg­stra­ße in Gos­lar ein Hund in einem über­hitz­ten Auto vor­ge­fun­den. Ein Pas­sant ent­deck­te das Tier, das stark hechel­te und deut­li­che Anzei­chen von Erschöp­fung zeig­te. Der Vor­fall ereig­ne­te sich bei hohen Außen­tem­pe­ra­tu­ren, die das Fahr­zeug­inne­re stark auf­hei­zen lie­ßen.

Der Pas­sant hat­te bereits 20 Minu­ten vor Ein­tref­fen der Poli­zei den Fahr­zeug­hal­ter im nahe­ge­le­ge­nen Super­markt über das Laut­spre­cher­sys­tem aus­ru­fen las­sen. Als nach wei­te­ren 15 Minu­ten immer noch nie­mand am Fahr­zeug erschien, ent­schlos­sen sich die Ein­satz­kräf­te, durch das gering­fü­gig geöff­ne­te Fens­ter des Autos ein­zu­grei­fen. Sie öff­ne­ten die Auto­tür und befrei­ten den inzwi­schen stark erschöpf­ten Hund.

Das Tier wur­de zunächst zur Poli­zei­wa­che gebracht. Am Fahr­zeug hin­ter­lie­ßen die Beam­ten eine Benach­rich­ti­gung für den Hal­ter. Erst 45 Minu­ten spä­ter traf die Hun­de­hal­te­rin ein, die ihren Hund wie­der in Emp­fang nahm. Ihr gegen­über wur­de ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet, da sie sich unein­sich­tig zeig­te.

Die Poli­zei weist dar­auf hin, dass Fahr­zeu­ge sich unter aktu­el­len Wet­ter­be­din­gun­gen sehr schnell auf­hei­zen kön­nen. Solch eine Umge­bung kann für Tie­re, die im Auto zurück­ge­las­sen wer­den, inner­halb kür­zes­ter Zeit lebens­be­droh­lich wer­den. Es wird drin­gend emp­foh­len, Hun­de nicht über län­ge­re Zeit im Auto zurück­zu­las­sen.

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