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Gos­lar treibt kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung wei­ter vor­an

Die Stadt Gos­lar arbei­tet wei­ter an ihrer kom­mu­na­len Wär­me­pla­nung. Bei einer öffent­li­chen Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung Ende Mai auf der Rats­die­le des his­to­ri­schen Rat­hau­ses stell­te die Stadt den aktu­el­len Stand des Pro­jekts vor und gab einen Aus­blick auf die nächs­ten Schrit­te. Ziel ist es, einen stra­te­gi­schen Weg für eine schritt­wei­se treib­haus­gas­neu­tra­le Wär­me­ver­sor­gung bis 2040 zu ent­wi­ckeln.

Im Mit­tel­punkt stan­den die bis­he­ri­gen Ergeb­nis­se sowie mög­li­che Bau­stei­ne der künf­ti­gen Wär­me­ver­sor­gung. Je nach ört­li­chen Vor­aus­set­zun­gen kön­nen dabei unter­schied­li­che Lösun­gen eine Rol­le spie­len. Dazu zäh­len unter ande­rem Wär­me­net­ze, Bio­me­than, Wär­me­pum­pen, Pel­let­hei­zun­gen oder ande­re erneu­er­ba­re Ener­gie­quel­len.

Bestands­da­ten und Poten­zia­le aus­ge­wer­tet

Die Stadt hat­te die Erst­auf­stel­lung der Wär­me­pla­nung Anfang 2024 gemein­sam mit wei­te­ren Kom­mu­nen des Land­krei­ses auf den Weg gebracht. Unter­stützt wird Gos­lar dabei vom Insti­tut für nach­hal­ti­ge Ener­gie­ver­sor­gung.

Im bis­he­ri­gen Pro­zess wur­den umfang­rei­che Daten zur aktu­el­len Wär­me­ver­sor­gung erho­ben und ana­ly­siert. Außer­dem wur­den Poten­zia­le für erneu­er­ba­re Ener­gien und alter­na­ti­ve Wär­me­quel­len unter­sucht. Die abge­schlos­se­ne Bestands- und Poten­zi­al­ana­ly­se bil­det die Grund­la­ge für die wei­te­ren Pla­nungs­schrit­te.

Fer­tig­stel­lung bis Ende 2026 geplant

In den kom­men­den Wochen sol­len die bis­he­ri­gen Erkennt­nis­se zu einem Ziel­sze­na­rio und einer Umset­zungs­stra­te­gie wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Die Fer­tig­stel­lung der kom­mu­na­len Wär­me­pla­nung ist nach den gesetz­li­chen Vor­ga­ben bis Ende 2026 vor­ge­se­hen.

Kon­kre­te Ent­schei­dun­gen für ein­zel­ne Gebäu­de oder Grund­stü­cke trifft die Wär­me­pla­nung nicht. Sie soll viel­mehr Ori­en­tie­rung für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Unter­neh­men und Ener­gie­ver­sor­ger schaf­fen und als Grund­la­ge für künf­ti­ge Inves­ti­tio­nen und Infra­struk­tur­ent­schei­dun­gen die­nen. Die Stadt betont zudem, dass auch sozia­le Aspek­te in die Pla­nun­gen ein­flie­ßen sol­len.

Foto: Stadt Gos­lar

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