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Swat­ting-Anru­fe lösen Poli­zei­ein­satz an Wer­ni­ge­röder Schu­len aus

An zwei Schu­len in Wer­ni­ge­ro­de sind am Frei­tag­vor­mit­tag soge­nann­te Swat­ting-Anru­fe ein­ge­gan­gen. Die Poli­zei rück­te dar­auf­hin mit meh­re­ren Ein­satz­fahr­zeu­gen aus. Eine tat­säch­li­che Gefahr für Schü­le­rin­nen, Schü­ler oder wei­te­re Betei­lig­te bestand nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen zu kei­ner Zeit.

Die Anru­fe gin­gen gegen 9 Uhr in den Schu­len am Hel­tau­er Platz und in der Mins­le­be­ner Stra­ße ein. Da bei sol­chen Mel­dun­gen zunächst immer von einem Ernst­fall aus­ge­gan­gen wird, fuh­ren sechs Poli­zei­wa­gen sofort zu den betrof­fe­nen Ein­rich­tun­gen.

Poli­zei prüft Lage vor Ort

Die Ein­satz­kräf­te führ­ten nach Anga­ben der Poli­zei alle erfor­der­li­chen Maß­nah­men durch. Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen den Schu­len und der Poli­zei ver­lief rei­bungs­los.

Als Swat­ting wird das geziel­te Aus­lö­sen eines schwe­ren Poli­zei­ein­sat­zes durch bewusst fal­sche Not­ru­fe bezeich­net. Gemel­det wer­den dabei etwa angeb­li­che Gei­sel­nah­men, Schuss­ab­ga­ben oder Bom­ben­dro­hun­gen. Sol­che Taten kön­nen erheb­li­che straf­recht­li­che Fol­gen haben.

Ermitt­lun­gen ein­ge­lei­tet

Die Poli­zei lei­te­te ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Stö­rung des öffent­li­chen Frie­dens durch Andro­hung von Straf­ta­ten sowie wegen Miss­brauchs von Not­ru­fen ein.

Hin­wei­se zur Tat, zu mög­li­chen Tat­ver­däch­ti­gen oder zu Fahr­zeu­gen nimmt das Poli­zei­re­vier Harz in Hal­ber­stadt unter der Tele­fon­num­mer 03941/674–293 sowie über das elek­tro­ni­sche Poli­zei­re­vier ent­ge­gen.

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