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Ille­ga­le Depo­nie im Flie­ger­horst-Quar­tier wird teil­wei­se zurück­ge­baut

Im Gos­la­rer Quar­tier Flie­ger­horst läuft der Teil­rück­bau einer ille­ga­len Depo­nie. Nach Anga­ben von Land­kreis und Stadt Gos­lar wur­den bereits rund 8.000 Ton­nen Mate­ri­al abge­tra­gen und abge­fah­ren. Wei­te­re 2.000 bis 3.000 Ton­nen sol­len fol­gen.

Seit 2018 waren auf dem alten Depo­nie­kör­per der Mer­gel­gru­be Flie­ger­horst etwa 40.000 Ton­nen belas­te­ter Boden­aus­hub ohne Geneh­mi­gung abge­la­gert wor­den. Umwelt­ver­bän­de hat­ten den Fall ange­zeigt. Das Gewer­be­auf­sichts­amt Braun­schweig ord­ne­te 2021 an, die Abfäl­le voll­stän­dig zu ent­fer­nen und ord­nungs­ge­mäß zu ent­sor­gen.

Nach meh­re­ren Jah­ren wur­de das Ent­sor­gungs­kon­zept 2025 von den zustän­di­gen Behör­den akzep­tiert. Anfang 2026 began­nen die Arbei­ten. Der ille­gal gela­ger­te Boden­aus­hub galt auch als mög­li­che Gefahr für das ört­li­che Grund­was­ser.

NABU Gos­lar und BUND West­harz begrü­ßen den Fort­schritt. Sie dan­ken dem Gewer­be­auf­sichts­amt Braun­schweig für die Ver­fol­gung des Falls und die Schrit­te hin zu einem lega­len und gesi­cher­ten Zustand der Flä­che.

Foto: BUND/NABU

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