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Denk­mal zur Fried­li­chen Revo­lu­ti­on nimmt auf dem Carl-Rit­ter-Platz Gestalt an

Das Denk­mal Brun­nen Fried­li­che Revo­lu­ti­on 1989 – 1990 Deut­sche Ein­heit auf dem Carl-Rit­ter-Platz in Qued­lin­burg nimmt wei­ter Form an. Wäh­rend vor Ort die Arbei­ten sicht­bar vor­an­schrei­ten, ent­steht ein zen­tra­ler Teil des Bür­ger­pro­jekts der­zeit in der Bild­gie­ße­rei Witt­kamp in Elmen­horst.

Ende April besuch­ten Ver­tre­ter der Welt­erbe­stadt Qued­lin­burg gemein­sam mit Bild­hau­er Prof. Wolf­gang Dreysse, dem Pla­nungs­bü­ro Deu­ter und der Brun­nen­meis­te­rei Schrei­er die Gie­ße­rei in Schles­wig-Hol­stein. Dort begut­ach­te­ten sie ers­te Bron­ze­tei­le und stimm­ten tech­ni­sche Details für die wei­te­re Umset­zung ab.

Zum Denk­mal gehört eine Grup­pe von fünf jun­gen Men­schen mit erho­be­nen Armen und Ker­zen in den Hän­den. Sie soll an den demo­kra­ti­schen Auf­bruch von 1989 erin­nern. Die Figu­ren ste­hen in einem auf­bre­chen­den und über­lau­fen­den Fass, das für den Wunsch nach Frei­heit und das Über­win­den von Gren­zen steht. Ers­te Tei­le der Geschichts­ku­ben wur­den eben­falls bereits gegos­sen.

Die Ein­wei­hung ist für den 9. Okto­ber 2026 geplant. Bis zum 30. Juni 2026 sind wei­ter­hin Spen­den mög­lich. Bis­her sind rund 348.000 Euro ein­ge­gan­gen. Unter­stüt­zer ab 1.000 Euro wer­den nament­lich auf Edel­stahl­plat­ten am Denk­mal ver­ewigt.

Foto: Mat­thi­as Ram­me

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