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Neu­bau der Ret­tungs­wa­che in Lan­gels­heim star­tet mit Spa­ten­stich

Mit dem Spa­ten­stich für den Neu­bau der Ret­tungs­wa­che in Lan­gels­heim hat der Land­kreis Gos­lar ein wich­ti­ges Pro­jekt zur Ver­bes­se­rung der Not­fall­ver­sor­gung auf den Weg gebracht. Die Kreis­Wirt­schafts­Be­trie­be Gos­lar inves­tie­ren rund 4,5 Mil­lio­nen Euro in den neu­en Stand­ort.

Stra­te­gisch gewähl­ter Stand­ort

Grund­la­ge für den Neu­bau ist ein Bedarfs­gut­ach­ten aus dem Jahr 2019. Die­ses emp­fiehlt Lan­gels­heim als zusätz­li­chen, sechs­ten Ret­tungs­stand­ort, um die Hilfs­fris­ten im Land­kreis nach­hal­tig zu ver­bes­sern. Der Stand­ort im Lan­gels­hei­mer Busi­ness­park wur­de so gewählt, dass ins­be­son­de­re die Regio­nen Lut­ter und Lie­ben­burg künf­tig schnel­ler erreicht wer­den kön­nen.

Syn­er­gien mit Bau­hof und Busi­ness­park

Die neue Ret­tungs­wa­che ent­steht am Stand­ort des städ­ti­schen Bau­ho­fes und des Busi­ness­parks. Dort sol­len Syn­er­gie­ef­fek­te genutzt wer­den, etwa durch die gemein­sa­me Nut­zung von Vor­trags- und Bespre­chungs­räu­men für Ver­an­stal­tun­gen. Ver­wal­tung, kom­mu­na­le Ein­rich­tun­gen und Ret­tungs­dienst rücken damit räum­lich enger zusam­men.

Bau­zeit und Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men

Nach aktu­el­lem Bau­zei­ten­plan ist die Fer­tig­stel­lung der Ret­tungs­wa­che bis zum Spät­som­mer 2027 vor­ge­se­hen. Die Ver­ant­wort­li­chen hof­fen auf einen rei­bungs­lo­sen Bau­ver­lauf ohne wei­te­re Ver­zö­ge­run­gen. Die Gesamt­in­ves­ti­ti­on von rund 4,5 Mil­lio­nen Euro umfasst neben der bau­li­chen Umset­zung auch moder­ne Tech­nik und Aus­stat­tung.

Ener­gie­ef­fi­zi­en­te und funk­tio­na­le Pla­nung

Bei der Pla­nung des Neu­baus ste­hen Ener­gie­ef­fi­zi­enz und Zukunfts­fä­hig­keit im Fokus. Etwa die Hälf­te der Dach­flä­che wird mit einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge mit rund 90 kWp Leis­tung aus­ge­stat­tet. Ergänzt wird dies durch eine moder­ne Kli­ma­ti­sie­rungs- und Heiz­tech­nik auf VRF-Basis, die sowohl hei­zen als auch küh­len kann.

Das Gebäu­de wird eben­erdig errich­tet und erhält einen funk­tio­na­len Sozi­al­trakt mit getrenn­ten Umklei­de- und Sani­tär­be­rei­chen, Schwarz-Weiß-Berei­chen, vier Ruhe­räu­men, einem Übungs­raum, einem Büro sowie Des­in­fek­ti­ons­raum, Küche, Auf­ent­halts­raum und Ter­ras­se.

Moder­ne Fahr­zeug­hal­le nach aktu­el­len Stan­dards

Die Fahr­zeug­hal­le der neu­en Ret­tungs­wa­che bie­tet Platz für fünf Ein­satz­fahr­zeu­ge. Zusätz­lich sind groß­zü­gi­ge Lager- und Mate­ri­al­räu­me vor­ge­se­hen. Die Bau­wei­se ori­en­tiert sich an den neu­es­ten DIN-Vor­schrif­ten zu Sicher­heit, Ergo­no­mie und Arbeits­be­din­gun­gen.

Zum Abschluss des Spa­ten­stichs dank­ten Land­rat, Bür­ger­meis­ter und Betriebs­lei­ter den Mit­ar­bei­ten­den der Ver­wal­tung, den Fach­pla­ne­rin­nen und Fach­pla­nern, den poli­ti­schen Gre­mi­en sowie allen wei­te­ren Betei­lig­ten. Beson­de­rer Dank galt den Ein­satz­kräf­ten des Ret­tungs­diens­tes, die mit ihrem täg­li­chen Enga­ge­ment die Not­fall­ver­sor­gung im Land­kreis sicher­stel­len.

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