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Stadt Oster­ode geht ver­stärkt gegen Wild­schwein­pla­ge vor

Die stei­gen­de Wild­schwein­po­pu­la­ti­on stellt die Stadt Oster­ode am Harz zuneh­mend vor Her­aus­for­de­run­gen. Beson­ders betrof­fen sind die Ort­schaf­ten Rie­fens­beek-Kamschla­cken, Ler­bach und Frei­heit, wo es immer wie­der zu Schä­den auf Grund­stü­cken und Grün­flä­chen kommt. Die Stadt hat des­halb bereits im Herbst 2025 ein Maß­nah­men­pa­ket auf den Weg gebracht und arbei­tet gemein­sam mit ver­schie­de­nen Akteu­ren an einer lang­fris­ti­gen Lösung.

Reso­lu­ti­on for­dert kon­se­quen­tes Han­deln

Der Rat der Stadt ver­ab­schie­de­te eine Reso­lu­ti­on mit dem Ziel, die Wild­schwein­po­pu­la­ti­on wirk­sam zu kon­trol­lie­ren. Vor­ge­se­hen sind unter ande­rem eine Inten­si­vie­rung der Beja­gung in stadt­na­hen Berei­chen, die Unter­stüt­zung bei Schutz­zäu­nen, die Prü­fung jagd­recht­li­cher Anpas­sun­gen sowie eine stär­ke­re Infor­ma­ti­on der Bevöl­ke­rung. Auch die Jäger­schaft soll bei ihrer Arbeit unter­stützt wer­den.

Run­der Tisch koor­di­niert die Maß­nah­men

Zur Umset­zung wur­de ein regel­mä­ßi­ger Run­der Tisch ein­ge­rich­tet. Betei­ligt sind Ver­tre­ter der Stadt­ver­wal­tung, des Land­krei­ses Göt­tin­gen, der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­fors­ten, der Jäger­schaft, der Jagd­ge­nos­sen­schaft und der Kreis­jä­ger­meis­ter. Gemein­sam wer­den die Situa­ti­on bewer­tet und Maß­nah­men abge­stimmt. Dazu zäh­len unter ande­rem Bewe­gungs­jag­den und Schwer­punkt­be­ja­gun­gen in beson­ders betrof­fe­nen Berei­chen.

Bei einem Tref­fen im Febru­ar 2026 wur­den aktu­el­le Zah­len vor­ge­stellt. Dem­nach wur­den in den zurück­lie­gen­den Mona­ten rund 400 Wild­schwei­ne im Bereich der Lan­des­fors­ten, etwa 150 Tie­re in den Pacht­jagd­re­vie­ren der Jagd­ge­nos­sen­schaft und fast 50 Tie­re im Stadt­wald erlegt. Der Ein­satz von Nacht­sicht­tech­nik und geziel­ten Kir­run­gen wird von den Betei­lig­ten als wirk­sam bewer­tet.

Zen­tra­le Mel­de­stel­le ein­ge­rich­tet

Um Hin­wei­se schnel­ler bear­bei­ten zu kön­nen, hat die Stadt eine zen­tra­le Ansprech­stel­le ein­ge­rich­tet. Dort wer­den Mel­dun­gen zu Wild­schwein­sich­tun­gen, Schä­den oder ande­ren Auf­fäl­lig­kei­ten auf­ge­nom­men und an die zustän­di­gen Stel­len wei­ter­ge­lei­tet. Zudem infor­miert die Stadt mit Fly­ern über den rich­ti­gen Umgang mit Wild­schwei­nen und Mög­lich­kei­ten zur Scha­dens­ver­mei­dung auf pri­va­ten Grund­stü­cken.

Foto: © Stadt Oster­ode am Harz

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