Mit Live-Musik, Szenekultur und einem eigenen Ausstellungsbier eröffnet das Goslarer Museum am Samstag, 6. Juni, die Sonderausstellung Kaiser, Kult & Krach – 66 Stories aus Hard-Rock und Metal. Der Auftakt beginnt um 11 Uhr auf der Museumsplaza.
Zum Start spielt die Goslarer Rock- und Metal-Coverband OP3. Anschließend richten Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner und Ausstellungskurator Dr. Jan Habermann einige Worte an die Besucherinnen und Besucher.
Exponate aus privaten Sammlungen
In der Ausstellung sind annähernd 200 Exponate aus der Szenekultur und der internationalen Musikentwicklung zu sehen. Sie stammen aus privaten Sammlungen von Metalfans aus Goslar und Umgebung, die sich nach einem Aufruf im vergangenen Jahr an dem Projekt beteiligt hatten. Die Schau spannt einen Bogen von der Entstehung des Heavy Metal bis zu lokalen Goslarer Bands.
Eine enge Zusammenarbeit entstand mit dem Rockharz Festival, das Leihgeber und Kooperationspartner ist. Ergänzend zur Sonderausstellung im Goslarer Museum zeigt eine Präsentation im Raum Beroun im Kulturmarktplatz die Geschichte des überregional bekannten Festivals.
Begleitprogramm bis Dezember
Zur Ausstellung ist in der zweiten Jahreshälfte ein umfangreiches Begleitprogramm geplant. Von Juni bis Dezember sollen im Kulturmarktplatz Lesungen, Konzerte und Workshops stattfinden. Bereits am 12. Juni liest Peavy Wagner, Sänger der Band RAGE, aus seiner Biografie Soundchaser: Lebenslänglich Heavy Metal. Unterstützt wird er dabei von Schauspieler Ralf Richter.
Am Eröffnungstag sorgt das KuCaf für warme Speisen und kalte Getränke. Premiere feiert außerdem Kaiser, Kult & Craft, ein hopfenbetontes Schwarzbier, das Braumeister Odin Paul im Goslarer Brauhaus eigens für die Sonderausstellung hergestellt hat.
Die Sonderausstellung läuft bis zum 31. Dezember 2026. Der Eintritt in das Goslarer Museum kostet 6 Euro. Kinder, Jugendliche, Schülerinnen, Schüler und Studierende haben freien Eintritt. Das Geschehen auf der Museumsplaza und die Rockharz-Präsentation im Raum Beroun sind frei zugänglich. Weitere Informationen gibt es unter www.goslar.de/krach.
Grafik: Stadt Goslar































