Der Welthypertonietag am 17. Mai macht auf die Risiken von Bluthochdruck aufmerksam. Die IKK gesund plus erklärt aus diesem Anlass, warum regelmäßige Kontrollen wichtig sind und worauf beim Messen geachtet werden sollte.
Bluthochdruck bleibt oft lange unbemerkt, weil typische Beschwerden fehlen können. Dauerhaft erhöhte Werte belasten jedoch Herz und Organe und steigern das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hinweise können Schwindel, Ohrensausen, Nasenbluten oder innere Unruhe sein, sie müssen aber nicht auftreten.
Welche Werte gelten als normal?
Als optimal gilt ein Blutdruck von etwa 120/80 mmHg oder darunter. Von Bluthochdruck ist die Rede, wenn dauerhaft Werte von 140/90 mmHg überschritten werden. Einzelne Messungen reichen allerdings nicht aus, da der Blutdruck im Tagesverlauf schwankt.
Verlässlicher sind regelmäßige Messungen zu Hause oder eine 24-Stunden-Messung. Auch viele Apotheken bieten Blutdruckkontrollen an. Sinnvoll ist es nach Angaben der IKK gesund plus, die eigenen Werte selbst im Blick zu behalten.
So gelingt die Messung
Gemessen werden sollte im Sitzen nach etwa fünf Minuten Ruhe. Die Manschette sitzt auf Herzhöhe direkt auf der Haut und sollte weder zu locker noch zu fest anliegen.
Empfohlen werden zwei Messungen im Abstand von ein bis zwei Minuten. Die Werte sollten über mehrere Tage morgens und abends notiert werden, möglichst immer am selben Arm. 30 Minuten vor der Messung sollte auf Sport, Rauchen, Kaffee, Alkohol und schwere Mahlzeiten verzichtet werden.




























