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Orts­feu­er­weh­ren trai­nie­ren Ernst­fall unter rea­lis­ti­schen Bedin­gun­gen

Mit einer anspruchs­vol­len Früh­jahrs­übung haben die Orts­feu­er­weh­ren Schwie­gers­hau­sen und Uehr­de den Ernst­fall trai­niert. Dabei galt es, zwei Ein­satz­la­gen par­al­lel zu bewäl­ti­gen – eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung für die Kom­mu­ni­ka­ti­on und Koor­di­na­ti­on der Kräf­te.

Aus­gangs­punkt war ein Alarm am Nach­mit­tag, bei dem zunächst Hil­fe­ru­fe aus dem Dach­be­reich der Kir­che in Schwie­gers­hau­sen gemel­det wur­den. Vor Ort stell­te sich die Lage als Übung her­aus: Im Kirch­turm wur­de eine ver­un­fall­te Per­son simu­liert, die von den Ein­satz­kräf­ten loka­li­siert und geret­tet wer­den muss­te.

Zwei­te Lage wäh­rend lau­fen­dem Ein­satz

Noch wäh­rend die­ser Ret­tungs­maß­nah­me erreich­te die Ein­satz­kräf­te eine wei­te­re Mel­dung. Im Lehm­kuh­len­weg wur­de eine star­ke Rauch­ent­wick­lung gemel­det, zudem galt eine Per­son als ver­misst. Ein Teil der Kräf­te ver­leg­te dar­auf­hin zur zwei­ten Ein­satz­stel­le, wäh­rend die ers­te Lage wei­ter abge­ar­bei­tet wur­de.

In einer Gar­ten­hüt­te wur­de die ver­miss­te Per­son unter Atem­schutz gesucht und geret­tet. Par­al­lel dazu erfolg­te die Brand­be­kämp­fung. Nach Abschluss der Lösch­ar­bei­ten kam ein Hoch­druck­lüf­ter zum Ein­satz, um die betrof­fe­nen Berei­che zu ent­rau­chen.

Fokus auf Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zusam­men­ar­beit

Ziel der Übung war ins­be­son­de­re die Abstim­mung zwi­schen den ein­ge­setz­ten Ein­hei­ten unter rea­lis­ti­schen Bedin­gun­gen. In der anschlie­ßen­den Aus­wer­tung zeig­ten sich Orts­brand­meis­ter Kai Tost­mann und Stadt­brand­meis­ter Lars Krei­ter zufrie­den mit dem Ablauf.

Für die betei­lig­ten Feu­er­wehr­kräf­te ende­te damit eine inten­si­ve Woche, in der neben der Übung auch rea­le Ein­sät­ze zu bewäl­ti­gen waren.

Foto:  Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Schwie­gers­hau­sen

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