Mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Halberstadt, der Diakonie und des Cecilienstifts haben gemeinsam mehr als 500 junge Traubeneichen gepflanzt. Die Aktion stand unter dem Motto Wurzeln für die Zukunft und sollte ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und den Erhalt der heimischen Artenvielfalt setzen.
Auch Familien mit Kindern beteiligten sich an der Pflanzaktion. Unterstützt wurde das Vorhaben vom Forstamt Flechtingen sowie vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement der Stadt Halberstadt. Entstanden war die Idee in Zusammenarbeit mit David Neubert, der für die Halberstädter Berge zuständig ist.
Bedeutung für Klima und Natur
Nach Angaben von Försterin Jenny Klawe zählt die Traubeneiche zu den wichtigsten heimischen Baumarten. Sie biete Lebensraum für zahlreiche Insekten, Vögel und Säugetiere und könne im Laufe ihres Lebens große Mengen CO₂ speichern. Mit der Pflanzung solle ein konkreter Beitrag gegen die Klimakrise geleistet und zugleich Natur für kommende Generationen geschaffen werden.
Auch Halberstadts Klimaschutzmanager Sibo Schlicht hob die breite Unterstützung hervor. Die große Beteiligung habe gezeigt, wie viele Menschen bereit seien, sich aktiv für die Zukunft einzusetzen.
Pflege über mehrere Jahre geplant
Damit die jungen Bäume gut anwachsen, übernehmen Forstmitarbeitende in den kommenden Jahren die Pflege. Eine Umzäunung soll die Eichen vor Wildverbiss schützen, regelmäßige Kontrollen sollen den Erfolg der Pflanzaktion sichern.
Für den Herbst ist bereits ein weiterer Halberstädter Baumpflanztag vorgesehen. Weitere Informationen dazu sollen rechtzeitig bekannt gegeben werden.
Foto: Stadt Halberstadt




























