Der Landkreis Goslar unterstützt den weiteren Ausbau der hausärztlichen Versorgung in Hahndorf mit einer Förderung in Höhe von 25.000 Euro. Landrat Dr. Alexander Saipa hat gemeinsam mit Erstem Kreisrat Frank Dreßler dem Goslarer Mediziner Jens Suckstorff den entsprechenden Bescheid überreicht.
Ausbau der Gemeinschaftspraxis in Hahndorf
Bereits im Dezember 2024 erhielt Jens Suckstorff eine gleichhohe Förderung für die Übernahme eines halben freien Vertragsarztsitzes in der Gemeinschaftspraxis Suckstorff-Eisenhardt. Auf dieser Stelle wurde die Allgemeinmedizinerin Katja Laue angestellt. Sie besetzt nun auch den zweiten halben, vom Landkreis geförderten Kassenarztsitz im Bereich der allgemeinmedizinischen Versorgung in der Praxis.
Nach Angaben von Jens Suckstorff ist die Nachfrage nach hausärztlicher Versorgung in Hahndorf und den umliegenden Ortschaften hoch. Viele Patientinnen und Patienten kommen aus Gemeinden, in denen keine Hausarztpraxis mehr ansässig ist.
Beliebtes Förderprogramm des Landkreises
Landrat Dr. Alexander Saipa betonte, dass mit der aktuellen Entscheidung in der Hahndorfer Praxis nun insgesamt ein voller Kassenarztsitz übernommen und gefördert werden konnte. Der nun übergebene Bescheid ist der erste im Jahr 2026, weitere Förderungen sollen in den kommenden Wochen und Monaten folgen.
Der Landkreis richtet den Blick nach eigenen Angaben nicht nur auf Goslar und das direkte Umland, sondern auf das gesamte Kreisgebiet. Auch in Städten wie Clausthal-Zellerfeld und Kommunen wie Liebenburg soll das Programm einen zusätzlichen Anreiz schaffen, Kassenarztsitze zu übernehmen und die medizinische Versorgung zu stärken.
Zahlen und Perspektiven des Programms
Seit Beginn des Förderprogramms hat der Landkreis Goslar bereits 8,75 Kassenarztsitze unterstützen können. Insgesamt wurden dafür 437.500 Euro bereitgestellt. Im Haushalt stehen jährlich 200.000 Euro für das Programm zur Verfügung. Pro übernommenem Kassenarztsitz ist eine Förderung von bis zu 50.000 Euro möglich.
Der Kreistag hat im Jahr 2025 beschlossen, das Programm zur Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten bis einschließlich 2028 zu verlängern.




























