Anzeige

Drin­gend Nach­fol­ger gesucht: Droht dem Frei­bad Wolfs­ha­gen die Schlie­ßung?

Ohne baldigen Nachfolger droht dem Freibad Wolfshagen die Schließung
Ohne baldigen Nachfolger droht dem Freibad Wolfshagen die Schließung

Das Frei­bad Wolfs­ha­gen steht vor einer unge­wis­sen Zukunft. Seit Jahr­zehn­ten ist es ein zen­tra­ler Treff­punkt für Fami­li­en, Kin­der und Schwimm­be­geis­ter­te aus der Regi­on. Doch nun sorgt eine drin­gen­de Nach­fol­ger­su­che für gro­ße Besorg­nis: Ohne eine geeig­ne­te Lei­tung könn­te dem tra­di­ti­ons­rei­chen Bad schon bald das Aus dro­hen.

Die aktu­el­le Situa­ti­on ist ange­spannt. Die bis­he­ri­gen Betrei­ber haben ange­kün­digt, ihre Tätig­keit aus per­sön­li­chen und wirt­schaft­li­chen Grün­den nicht wei­ter­füh­ren zu kön­nen. Damit steht das Frei­bad vor einer ent­schei­den­den Her­aus­for­de­rung. Wird kein Nach­fol­ger gefun­den, droht dem “Wöl­fi-Bad” lang­fris­tig die Schlie­ßung – mit weit­rei­chen­den Fol­gen für die gesam­te Gemein­de.

Mehr als nur ein Frei­bad: Das “Wöl­fi-Bad” ist wich­tig für die Regi­on

Gera­de in länd­li­chen Regio­nen wie Wolfs­ha­gen sind Frei­bä­der weit mehr als nur Orte zum Schwim­men. Sie sind sozia­le Treff­punk­te, för­dern die Gesund­heit und bie­ten ins­be­son­de­re Kin­dern eine wich­ti­ge Mög­lich­keit zur Frei­zeit­ge­stal­tung. Der Ver­lust eines sol­chen Ange­bots wür­de nicht nur das Frei­zeit­an­ge­bot ein­schrän­ken, son­dern auch die Lebens­qua­li­tät deut­lich beein­träch­ti­gen.

Hin­zu kommt die emo­tio­na­le Bin­dung vie­ler Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an „ihr“ Frei­bad. Gene­ra­tio­nen haben hier schwim­men gelernt, Som­mer­ta­ge ver­bracht und Erin­ne­run­gen geschaf­fen. Ent­spre­chend groß ist die Sor­ge, dass die­se Tra­di­ti­on enden könn­te.

Inves­to­ren gesucht: Hof­fen auf bal­di­ge Lösung

Doch noch ist nicht alles ver­lo­ren. Die Ver­ant­wort­li­chen set­zen gro­ße Hoff­nung in enga­gier­te Nach­fol­ger – sei es ein Betrei­ber­team, ein Ver­ein oder pri­va­te Inves­to­ren. Auch Model­le wie Bür­ger­initia­ti­ven oder Genos­sen­schaf­ten könn­ten eine Lösung dar­stel­len. In ande­ren Regio­nen haben sol­che Ansät­ze bereits erfolg­reich zur Ret­tung von Frei­bä­dern bei­getra­gen.

Für poten­zi­el­le Inter­es­sen­ten bie­tet sich dabei nicht nur eine unter­neh­me­ri­sche Chan­ce, son­dern auch die Mög­lich­keit, aktiv zum Erhalt eines wich­ti­gen sozia­len Ortes bei­zu­tra­gen. Unter­stüt­zung durch die Gemein­de sowie mög­li­che För­der­pro­gram­me könn­ten zusätz­li­che Anrei­ze schaf­fen.

Fol­gen­de Mona­te sol­len die fina­le Ent­schei­dung brin­gen

Die kom­men­den Mona­te wer­den ent­schei­dend sein. Ob das Frei­bad Wolfs­ha­gen wei­ter­hin sei­ne Tore öff­nen kann, hängt maß­geb­lich davon ab, ob sich enga­gier­te Nach­fol­ger fin­den. Klar ist: Die Zeit drängt.

Die dro­hen­de Schlie­ßung des Frei­bads Wolfs­ha­gen ist ein ernst­zu­neh­men­des The­ma mit gro­ßer regio­na­ler Bedeu­tung. Umso wich­ti­ger ist es jetzt, Lösun­gen zu fin­den und gemein­sam für den Erhalt die­ses wich­ti­gen Treff­punkts zu kämp­fen. Nur so kann sicher­ge­stellt wer­den, dass auch zukünf­ti­ge Gene­ra­tio­nen unbe­schwer­te Som­mer­ta­ge im Frei­bad erle­ben kön­nen.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige