Das Osterfeuer auf dem Bollrich in Goslar hat bei zahlreichen Besucherinnen und Besuchern nach Angaben aus dem Umfeld der Veranstaltung für Unmut gesorgt. Kritisiert wurden demnach vor allem die Preise, die Lautstärke und die aus Sicht vieler Gäste wenig familienfreundliche Atmosphäre.
Besonders häufig richtete sich die Kritik gegen die Getränkepreise. Für ein kleines Bier seien rund vier Euro verlangt worden. Mehrere Besucher bewerteten dieses Preisniveau als zu hoch für eine öffentliche Traditionsveranstaltung.
Auch die Gestaltung des Osterfeuers selbst blieb nach Einschätzung einiger Gäste hinter den Erwartungen zurück. Das Feuer sei als zu klein wahrgenommen worden und habe damit nicht die Wirkung entfaltet, die viele mit dem Anlass verbinden.
Kritik an Musik und Atmosphäre
Für weiteren Unmut sorgte nach Darstellung der Besucher ein sogenannter Disko-Turm mit lauter Musik. Vor allem Familien mit Kindern hätten die Lautstärke und die insgesamt eher clubartige Atmosphäre als unpassend empfunden. Aus ihrer Sicht habe dies ein entspanntes gemeinsames Erlebnis erschwert.
Mehrere kritische Stimmen beschrieben die Veranstaltung insgesamt als zu laut, zu teuer und wenig familienfreundlich. Gerade weil das Osterfeuer traditionell als geselliges Ereignis für unterschiedliche Generationen gilt, fiel die Enttäuschung bei einigen Gästen deutlich aus.
Forderung nach Rückbesinnung
Aus dem Kreis der Kritiker wird deshalb eine stärkere Orientierung an den ursprünglichen Werten der Veranstaltung gefordert. Genannt werden moderate Preise, eine dem Anlass angemessene Gestaltung des Feuers und ein größeres Augenmerk auf Familienfreundlichkeit.
Ob und in welcher Form die Veranstalter auf die geäußerte Kritik reagieren, ist bislang offen.
Text/Foto : Axel Otto






























