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Pro­jek­te gegen sozia­le Benach­tei­li­gung im Harz wer­den fort­ge­setzt

Vie­le Fami­li­en im Har­zer Land ste­hen trotz Erwerbs­tä­tig­keit unter finan­zi­el­lem Druck. Um Kin­der den­noch bei Bil­dung und Frei­zeit zu unter­stüt­zen, wer­den die Pro­jek­te „Kar­la kickt mit“ und „Luca lernt mit“ auch in die­sem Jahr fort­ge­führt.

Bei­de Initia­ti­ven set­zen gezielt dort an, wo finan­zi­el­le Mit­tel feh­len. Wäh­rend „Kar­la kickt mit“ Kin­der in Sport­ver­ei­nen unter­stützt, rich­tet sich „Luca lernt mit“ an Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die Hil­fe bei der Aus­stat­tung für die Schu­le benö­ti­gen. In bei­den Fäl­len erhal­ten berech­tig­te Fami­li­en Gut­schei­ne, die eine spür­ba­re Ent­las­tung im All­tag dar­stel­len.

Gut­schei­ne für Sport und Bil­dung

Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den rund 150 Gut­schei­ne über „Kar­la kickt mit“ aus­ge­ge­ben. Anspruchs­be­rech­tigt sind Kin­der aus Fami­li­en, die Leis­tun­gen aus dem Bil­dungs- und Teil­ha­be­pa­ket erhal­ten. Die Gut­schei­ne kön­nen im April online bean­tragt und anschlie­ßend bei teil­neh­men­den Sport­ge­schäf­ten in der Regi­on ein­ge­löst wer­den.

Das Pro­jekt „Luca lernt mit“ rich­tet sich an Kin­der der ers­ten und fünf­ten Klas­sen. Die Aus­ga­be der Gut­schei­ne erfolgt vor den Som­mer­fe­ri­en vor Ort. Jähr­lich wer­den mehr als 200 Gut­schei­ne ver­ge­ben, etwa zur Hälf­te an Fami­li­en, die Bür­ger­geld bezie­hen oder ihr Ein­kom­men auf­sto­cken müs­sen.

Hil­fe in zuneh­mend schwie­ri­gen Zei­ten

Die bei­den Kir­chen­kreis­so­zi­al­ar­bei­te­rin­nen Susan­ne Men­de und Sven­ja Rud­l­off berich­ten aus ihrer Pra­xis, dass bei vie­len Fami­li­en das Ein­kom­men trotz Arbeit nicht aus­reicht. Die finan­zi­el­le Situa­ti­on habe sich zuletzt wei­ter ver­schärft. Genau hier set­zen die Pro­jek­te an und leis­ten einen wich­ti­gen Bei­trag zur Unter­stüt­zung von Kin­dern im All­tag.

Die Ange­bo­te sind Teil der dia­ko­ni­schen Arbeit im Kir­chen­kreis Har­zer Land und sol­len ver­hin­dern, dass Kin­der auf­grund feh­len­der Mit­tel von Bil­dungs- und Frei­zeit­mög­lich­kei­ten aus­ge­schlos­sen wer­den.

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