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Tanz­stück Mac­beth bringt düs­te­re Shake­speare-Welt auf die Büh­ne

Harztheater Großes Haus Halberstadt Macbeth Tanzstück nach William Shakespeare von Tarek Assam Live–Musik mit dem Johannes Wasikowski Jazz Quartett Hinter den Kulissen Choreographie Tarek Assam Ausstattung Annett Hunger Ensemble TanzHarz Foto: Rolf K. Wegst

Das Harzthea­ter bringt am Sams­tag, 11. April 2026, das Tanz­stück Mac­beth auf die Büh­ne des Gro­ßen Hau­ses in Qued­lin­burg. Die Auf­füh­rung beginnt um 19.30 Uhr, bereits um 19 Uhr fin­det eine Stück­ein­füh­rung im Zuschau­er­raum statt.

Die Pro­duk­ti­on von Tanz­Harz nähert sich Wil­liam Shake­speares Tra­gö­die in einer moder­nen Tanz­thea­ter­fas­sung. Im Mit­tel­punkt steht der Feld­herr Mac­beth, der gemein­sam mit sei­ner Frau von Macht­stre­ben getrie­ben wird und zuneh­mend in eine Welt aus Gewalt und Tod gerät.

Tanz, Musik und star­ke Bil­der

Cho­reo­graf Tarek Assam ver­bin­det ein­drucks­vol­le Bewe­gun­gen mit einer dich­ten Atmo­sphä­re und außer­ge­wöhn­li­cher Bild­spra­che. Unter­stützt wird die Insze­nie­rung durch eine Live-Jazz­band, die das Gesche­hen auf der Büh­ne musi­ka­lisch beglei­tet und ver­stärkt.

Auch visu­ell setzt das Stück mar­kan­te Akzen­te: Kos­tü­me und Mas­ken grei­fen Ele­men­te des mexi­ka­ni­schen „Día de los Muer­tos“ auf, wäh­rend ein domi­nan­ter Büh­nen­raum mit sym­bo­li­schen Ele­men­ten den Über­gang zwi­schen Leben und Tod dar­stellt.

Klas­si­sche Tra­gö­die neu inter­pre­tiert

Die Tanz­fas­sung greift zen­tra­le Moti­ve von Shake­speares Werk auf – Macht, Ver­füh­rung und mora­li­schen Ver­fall. Gleich­zei­tig eröff­net sie durch die abs­tra­hier­te Dar­stel­lung neue Per­spek­ti­ven auf die bekann­te Geschich­te.

Die Auf­füh­rung ist Teil des aktu­el­len Spiel­plans des Harzthea­ters und ver­spricht einen inten­si­ven Thea­ter­abend, der meh­re­re Sin­ne anspricht. Tickets sind über die Thea­ter­kas­sen sowie online erhält­lich.

Foto: Rolf K. Weg­st

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