Das Studiokino Eisenstein in Quedlinburg zeigt vom 9. bis 14. April 2026 das dokumentarische Porträt Uta über die Malerin, Lyrikerin und Straßenmusikerin Uta Pilling, die viele noch aus dem Straßenbild Quedlinburgs der 1990er- und 2000er-Jahre kennen.
Am 9., 12., 13. und 14. April läuft der Film jeweils um 17.30 Uhr und 20.15 Uhr. Zur Eröffnung am 9. April 2026 sind zu beiden Vorstellungen Filmgespräche mit Regisseur Mario Schneider und Jens Paul Wollenberg geplant.
Der 2021 erschienene Dokumentarfilm zeichnet das Leben einer Künstlerin nach, die fern von Glamour ihren eigenen Weg ging. Uta Pilling sang und spielte als Straßenmusikerin, arbeitete als Malerin und Lyrikerin und wurde in Leipzig zu einem Original. Der Film zeigt sie in sehr persönlichen Begegnungen, mit Archivmaterial und überwiegend in Schwarz-Weiß-Bildern.
Ein persönliches Porträt
Im Mittelpunkt steht ein Leben, das von künstlerischer Eigenständigkeit, materieller Armut, familiären Herausforderungen und fortschreitender Erblindung geprägt war. Der Film schildert diese Erfahrungen ohne Pathos und zeigt zugleich, wie Uta Pilling mit Würde und Offenheit auf ihr Umfeld und ihr Leben blickte.
Zu Wort kommen ihr langjähriger Partner Jens Paul Wollenberg, einige ihrer Kinder, eine Schwester sowie Uta Pilling selbst. Das Porträt begleitet sie unter anderem im Alltag, in ihrer Küche und an ihrem letzten Geburtstag. Dass sie die Veröffentlichung des Films nicht mehr erleben konnte, verleiht der Dokumentation zusätzliche Nähe.
Foto: Barnsteiner-Film





























