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Land­kreis Harz setzt erneut auf Lösch­flug­zeug zur Wald­brand­be­kämp­fung

Der Land­kreis Harz setzt auch in die­sem Jahr auf Unter­stüt­zung aus der Luft bei der Bekämp­fung von Wald- und Vege­ta­ti­ons­brän­den. Mit Beginn der Wald­brand­sai­son am 1. April steht erneut ein gechar­ter­tes Lösch­flug­zeug auf dem Flug­platz in Bal­len­stedt bereit.

Die Maschi­ne vom Typ Droma­dar PZL M 18b, im Ein­satz als „Hexe 1“, war nach einer sechs­mo­na­ti­gen Win­ter­pau­se in Polen zurück­ge­kehrt und lan­de­te am Palm­sonn­tag wie­der im Harz.

Ein­satz­mit­tel für schwer zugäng­li­che Gebie­te

Das ein­mo­to­ri­ge Lösch­flug­zeug kann pro Ein­satz bis zu 2.300 Liter Was­ser auf­neh­men und gezielt über Wald­ge­bie­ten abwer­fen – ent­we­der als Linie oder punkt­ge­nau. Ange­for­dert wird es über die inte­grier­te Ret­tungs­leit­stel­le in Hal­ber­stadt und steht den Feu­er­weh­ren als zusätz­li­ches Ein­satz­mit­tel zur Ver­fü­gung.

Gera­de in den schwer zugäng­li­chen Wäl­dern des Har­zes hat sich die Unter­stüt­zung aus der Luft in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bewährt. Im Jahr 2025 wur­de das Flug­zeug bei sechs Ein­sät­zen genutzt.

Ein­zig­ar­tig in Deutsch­land

Der Land­kreis Harz ist nach dem Groß­brand am Bro­cken im Jahr 2022 die ein­zi­ge Kom­mu­ne in Deutsch­land, die über ein eige­nes Lösch­flug­zeug ver­fügt. Der aktu­el­le Ver­trag für den Ein­satz läuft seit 2024 und kann um ein wei­te­res Jahr ver­län­gert wer­den.

Neben den Ein­sät­zen sind auch Schu­lun­gen geplant: Bereits nach Ostern sol­len Feu­er­wehr­kräf­te den Umgang mit dem Flug­zeug trai­nie­ren.

Foto: Land­kreis Harz/Pressestelle

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