Das Gesundheitsprojekt „Aktiv am Küchentisch“ für Menschen ab 65 Jahren wächst im Landkreis Goslar weiter. Seit dem Start im Januar 2025 ist das Angebot an drei Standorten etabliert und stößt nach Angaben des Landkreises auf große Resonanz.
Nach dem Auftakt in Oker im März 2025 wird das Bewegungs- und Gedächtnistraining inzwischen auch im Mietertreff in Ohlhof sowie seit Jahresbeginn im GDA Schwiecheldthaus in der Goslarer Altstadt angeboten. Dort informierten sich Landrat Dr. Alexander Saipa und Erster Kreisrat Frank Dreßler nun vor Ort über das Projekt.
Beim Termin im Schwiecheldthaus erhielten sie einen Einblick in das Training mit Ergotherapeutin Katharina Reulbach. Teilnehmende berichteten, dass sie das Angebot gerne nutzen und die professionelle Anleitung schätzen. Neben Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses nehmen auch Seniorinnen und Senioren von außerhalb teil. Die zentrale Lage in der Innenstadt gilt dabei als zusätzlicher Vorteil. In der Spitze kommen nach Angaben des Landkreises bis zu 15 Teilnehmende zu den Bewegungseinheiten.
Projekt soll langfristig bestehen
Das Projekt wird vom GKV-Bündnis für Gesundheit in Niedersachsen gefördert und ist zunächst auf vier Jahre angelegt. Landrat Dr. Alexander Saipa betonte, dass das Angebot möglichst auch über diesen Zeitraum hinaus fortgeführt werden soll. Eine wichtige Rolle spielen dabei ehrenamtliche Strukturen.
Dass dieser Ansatz funktionieren kann, zeigt sich laut Landkreis bereits in Oker. Dort wird das Gedächtnistraining inzwischen von freiwillig Engagierten übernommen. Das Projektteam unterstützt weiterhin bei Vorbereitung und Umsetzung.
Perspektivisch soll „Aktiv am Küchentisch“ an weiteren Standorten im Kreisgebiet angeboten werden. Als mögliche Regionen nannte der Landrat den Oberharz und das Harzvorland. Auch im GDA Schwiecheldthaus wird das Projekt positiv bewertet. Die Einrichtung sieht darin eine sinnvolle Ergänzung zu ihren bestehenden Veranstaltungs- und Bewegungsangeboten.
Fotoquelle: Landkreis Goslar



























