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WgiR for­dert schnel­len Glas­fa­ser­aus­bau für ganz Bad Lau­ter­berg

Die Wäh­ler­grup­pe im Rat (WgiR) drängt auf einen zügi­gen und flä­chen­de­cken­den Glas­fa­ser­aus­bau in Bad Lau­ter­berg. Ziel ist es, nicht nur die Kern­stadt, son­dern auch Orts­rand­la­gen und Orts­tei­le voll­stän­dig anzu­schlie­ßen. Ein ent­spre­chen­der Antrag wur­de bereits im Febru­ar gestellt.

Hin­ter­grund ist aus Sicht der WgiR ein zu zöger­li­ches Vor­ge­hen der Ver­wal­tung. Nach­dem das The­ma zunächst in einer Rats­sit­zung ange­spro­chen wur­de, setz­te die Frak­ti­on auf einen schnel­len Umlauf­be­schluss. Die­ser wur­de am 16. März gefasst und ver­pflich­tet den Bür­ger­meis­ter, sich aktiv um den Aus­bau sowie um Gesprä­che mit dem Land­kreis zu küm­mern.

För­der­mit­tel im Fokus

Nach Ein­schät­zung der WgiR ist schnel­les Han­deln ent­schei­dend, um För­der­mög­lich­kei­ten zu sichern. Für einen voll­stän­di­gen Aus­bau sei­en ent­spre­chen­de Mit­tel not­wen­dig. Die Chan­cen auf För­der­gel­der für das lau­fen­de Jahr gel­ten als gering, wes­halb bereits jetzt Wei­chen für die Jah­re 2027 und 2028 gestellt wer­den müss­ten.

Die Frak­ti­on befürch­tet, dass Ver­zö­ge­run­gen dazu füh­ren könn­ten, dass bestimm­te Gebie­te beim Aus­bau unbe­rück­sich­tigt blei­ben.

Kri­tik an Vor­ge­hen der Ver­wal­tung

Kri­tisch sieht die WgiR auch jüngs­te Aus­sa­gen des Bür­ger­meis­ters im Rah­men einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung. Dass erst zu die­sem Zeit­punkt Gesprä­che über För­der­mög­lich­kei­ten ange­kün­digt wur­den, bewer­tet die Frak­ti­on skep­tisch.

Zudem for­dert die WgiR, sich nicht aus­schließ­lich auf einen Anbie­ter zu ver­las­sen. Neben der Deut­schen Glas­fa­ser sol­le auch die Tele­kom stär­ker ein­be­zo­gen wer­den, um eine mög­lichst umfas­sen­de Ver­sor­gung sicher­zu­stel­len.

Eigen­tü­mer müs­sen aktiv wer­den

Wie bei einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung erläu­tert wur­de, liegt ein Teil der Ver­ant­wor­tung auch bei den Haus­ei­gen­tü­mern. Wer einen Glas­fa­ser­an­schluss erhal­ten möch­te, muss sei­nen Bedarf selbst anmel­den – etwa online, tele­fo­nisch oder über loka­le Tele­kom-Shops.

Die WgiR betont, dass jetzt ent­schlos­sen gehan­delt wer­den müs­se, damit lang­fris­tig alle Haus­hal­te von einem leis­tungs­fä­hi­gen Glas­fa­ser­netz pro­fi­tie­ren kön­nen.

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