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Frisch gepflanz­te Blu­men im Blan­ken­bur­ger Ter­ras­sen­gar­ten gestoh­len

Im Ter­ras­sen­gar­ten am Klei­nen Schloss in Blan­ken­burg sind kurz nach einer Neu­be­pflan­zung meh­re­re Ran­un­keln gestoh­len wor­den. Die Blu­men waren erst am Vor­tag von den Gärt­nern des kom­mu­na­len Grün­flä­chen­ma­nage­ments in die Bee­te gesetzt wor­den. Als die Mit­ar­bei­ten­den am nächs­ten Tag zurück­kehr­ten, muss­ten sie fest­stel­len, dass ein Teil der frisch gepflanz­ten Blu­men bereits wie­der ent­fernt wor­den war.

Der Vor­fall trifft einen Bereich, der zu den his­to­ri­schen Gar­ten­an­la­gen der Stadt gehört. Der Ter­ras­sen­gar­ten ist Teil der Baro­cken Parks und Gär­ten Blan­ken­burg und gehört damit auch zum Netz­werk Gar­ten­träu­me – His­to­ri­sche Parks in Sach­sen-Anhalt. Die Anla­ge ist frei zugäng­lich und kann von Besu­che­rin­nen und Besu­chern ohne Ein­tritt besich­tigt wer­den.

Nach Anga­ben der Stadt wird viel Arbeit in die Pfle­ge und den Erhalt die­ser Anla­gen inves­tiert. Die Mit­ar­bei­ten­den des kom­mu­na­len Grün­flä­chen­ma­nage­ments küm­mern sich mit gro­ßem Ein­satz dar­um, die his­to­ri­schen Gär­ten anspre­chend zu gestal­ten und das Stadt­bild von Blan­ken­burg wei­ter auf­zu­wer­ten. Gera­de des­halb sorgt der Dieb­stahl der frisch gesetz­ten Pflan­zen für beson­de­re Ver­är­ge­rung.

Mit der Neu­be­pflan­zung soll­te der Ter­ras­sen­gar­ten wei­ter ver­schö­nert wer­den. Dass die Blu­men unmit­tel­bar nach dem Ein­set­zen ent­wen­det wur­den, wird in der Stadt­ver­wal­tung auch als Miss­ach­tung der Arbeit der Beschäf­tig­ten gewer­tet. Die Pfle­ge der Anla­gen die­ne nicht nur dem Erhalt eines kul­tur­his­to­risch bedeut­sa­men Ortes, son­dern auch der Attrak­ti­vi­tät Blan­ken­burgs für Gäs­te und Ein­woh­ner.

Der Vor­fall zeigt nach Ein­schät­zung der Stadt, wie schnell öffent­li­che Anla­gen beschä­digt oder beein­träch­tigt wer­den kön­nen. Umso grö­ßer ist die Ent­täu­schung bei den Mit­ar­bei­ten­den, die sich täg­lich um die Grün­flä­chen und his­to­ri­schen Parks küm­mern.

Foto: Dan­ny Hei­ne

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