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Aus­ver­kauf­tes Kin­der­stück und Klas­si­ker der Moder­ne im Harzthea­ter

Im Rah­men der 21. Lan­des­büh­nen­ta­ge im Harzthea­ter ste­hen am 27. März 2026 zwei unter­schied­li­che Pro­duk­tio­nen auf dem Pro­gramm. Wäh­rend das Kin­der­stück „Das Klug­schei­ßer­chen“ bereits aus­ver­kauft ist, wird am Abend mit „Mephis­to“ ein bedeu­ten­der Roman der Nach­kriegs­li­te­ra­tur auf die Büh­ne gebracht.

Am Vor­mit­tag um 10 Uhr zeigt das Rhei­ni­sche Lan­des­thea­ter Neuss „Das Klug­schei­ßer­chen“ auf der Kam­mer­büh­ne in Hal­ber­stadt. Die Insze­nie­rung rich­tet sich an ein jun­ges Publi­kum ab vier Jah­ren und erzählt die Geschich­te zwei­er Kin­der, die auf dem Dach­bo­den einem klei­nen Wesen begeg­nen, das alles bes­ser weiß.

Aus­ver­kauf­tes Kin­der­stück am Vor­mit­tag

Im Mit­tel­punkt ste­hen die Figu­ren Tina und Theo, die ent­de­cken, dass nur ech­te Bes­ser­wis­ser das geheim­nis­vol­le Klug­schei­ßer­chen sehen kön­nen. Die Insze­nie­rung ver­bin­det Humor, Bewe­gung und Pup­pen­spiel und basiert auf dem erfolg­rei­chen Kin­der­buch von Marc-Uwe Kling.

Mephis­to als Abend­hö­he­punkt

Am Abend um 19.30 Uhr folgt im Gro­ßen Haus des Harzthea­ters die Auf­füh­rung von „Mephis­to“ durch die Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord aus Wil­helms­ha­ven. Das Stück basiert auf dem gleich­na­mi­gen Roman von Klaus Mann und the­ma­ti­siert die Ver­stri­ckung von Kunst und Poli­tik wäh­rend der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus.

Im Zen­trum steht die Figur des Schau­spie­lers Hen­drik Höf­gen, der sich nach der Macht­über­nah­me der Natio­nal­so­zia­lis­ten mit dem Regime arran­giert und dadurch Kar­rie­re macht. Wäh­rend Kol­le­gen ver­folgt wer­den, steigt er bis zum Inten­dan­ten des Ber­li­ner Staats­thea­ters auf – zahlt dafür jedoch einen hohen mora­li­schen Preis.

Der 1936 erschie­ne­ne Roman gilt heu­te als Klas­si­ker der Moder­ne. Sei­ne Ver­öf­fent­li­chung war lan­ge umstrit­ten und erfolg­te erst Jahr­zehn­te spä­ter. Die Büh­nen­fas­sung greift die zeit­lo­sen Fra­gen nach Ver­ant­wor­tung, Anpas­sung und künst­le­ri­scher Inte­gri­tät auf.

Kar­ten für die Ver­an­stal­tun­gen sind an den Thea­ter­kas­sen sowie online erhält­lich. Für das Fes­ti­val wird zudem ein Gesamt­pass ange­bo­ten, der den Besuch aller Ver­an­stal­tun­gen ermög­licht.

Foto: Chris­ti­ne Trit­sch­ler / Vol­ker Bein­horn

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