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EIN HARZ GmbH stellt Wei­chen für Bahn­pro­jekt und neue Regio­nal­for­ma­te

Die EIN HARZ GmbH hat bei ihrer jüngs­ten Bei­rats­sit­zung in Herz­berg am Harz meh­re­re rich­tungs­wei­sen­de Beschlüs­se für die Regi­on gefasst. Im Mit­tel­punkt stand die ver­ab­schie­de­te Herz­ber­ger Erklä­rung, mit der sich die Bei­rats­mit­glie­der für einen Anschluss der Stadt Braun­la­ge an das Netz der Har­zer Schmal­spur­bah­nen aus­spre­chen.

Grund­la­ge ist eine Mach­bar­keits­stu­die, die Braun­la­ges Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Lan­ger vor­ge­stellt hat­te. Nach Dar­stel­lung des Bei­rats zeigt sie das Poten­zi­al einer Stre­cken­er­wei­te­rung deut­lich auf. Zugleich ver­wie­sen die Mit­glie­der auf die Bedeu­tung der lau­fen­den Moder­ni­sie­rung des HSB-Net­zes sowie des Lok- und Trieb­wa­gen­be­stands für die Zukunft des Unter­neh­mens.

Bes­se­re Schie­nen­an­bin­dung als Ziel

Neben dem mög­li­chen HSB-Anschluss für Braun­la­ge sieht der Bei­rat auch die Anbin­dung des Har­zes an den Schie­nen­per­so­nen­fern­ver­kehr als wich­ti­ges The­ma. Posi­tiv auf­ge­nom­men wur­de des­halb das Ange­bot der Lan­des­nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft Nie­der­sach­sen, Bei­rats­mit­glied Micha­el Rein­bo­th aus Wal­ken­ried in die Ent­wick­lung künf­ti­ger Fahr­plä­ne ein­zu­be­zie­hen.

Geschäfts­füh­rer Frank Uhlen­haut wür­dig­te Rein­bo­ths Ein­satz und ver­wies auf des­sen Erfah­rung sowie auf kon­kre­te und umsetz­ba­re Vor­schlä­ge zur Ver­bes­se­rung der Ver­kehrs­an­bin­dung.

Wech­sel im Auf­sichts­rat und neue Gesell­schaf­ter­struk­tur

Bereits zuvor hat­te der Auf­sichts­rat Chris­to­pher Wag­ner, Bür­ger­meis­ter von Herz­berg am Harz, zum neu­en Vor­sit­zen­den gewählt. Er folgt auf Wer­ni­ge­ro­des Ober­bür­ger­meis­ter Tobi­as Kascha.

Auch bei der Gesell­schaf­ter­struk­tur gibt es Ver­än­de­run­gen. Künf­tig wird der neu gegrün­de­te Ver­ein EIN HARZ-Initia­ti­ve e.V. Gesell­schaf­ter der EIN HARZ GmbH. Er tritt an die Stel­le des frü­he­ren Regio­nal­ver­bands Harz. Nach Anga­ben von Ver­eins­vor­sit­zen­dem und Hoch­schu­le-Harz-Rek­tor Prof. Dr. Fol­ker Ronald soll damit die kom­mu­na­le Mit­glied­schaft für Har­zer Kom­mu­nen erleich­tert wer­den.

Neue For­ma­te für Iden­ti­tät und Ver­net­zung

Vor­ge­stellt wur­den zudem drei neue Ver­an­stal­tungs­for­ma­te: die EIN HARZ-Ral­lye, die EIN HARZ-Jugend­spie­le und das bereits geplan­te For­mat Weg­wei­ser Harz. Sil­ke Ange­li­ka Han­no­ver und Bad Grunds Bür­ger­meis­ter Patrick Schmidt war­ben dafür, mit die­sen Ange­bo­ten die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit der Regi­on zu stär­ken und län­der­über­grei­fen­de Ver­bin­dun­gen im Harz aus­zu­bau­en.

Für die wei­te­re Kon­zep­ti­on und Umset­zung wer­den nun wei­te­re Orga­ni­sa­tio­nen und Kom­mu­nen gesucht, die sich betei­li­gen wol­len.

Ver­an­stal­tung in Bad Grund geplant

In Koope­ra­ti­on mit der Gemein­de Bad Grund ist zudem für Mitt­woch, 10. Juni 2026, ab 14 Uhr eine Ver­an­stal­tung zum The­ma Innen­ent­wick­lung und Leer­stands­ma­nage­ment geplant. Vor­ge­se­hen sind auch eine rund zwei­ein­halb­stün­di­ge Wan­de­rung, Raum für Aus­tausch und Netz­wer­ken sowie ein abschlie­ßen­des Grill­buf­fet. Anmel­dun­gen sind bis zum 21. Mai 2026 über die Geschäfts­stel­le von EIN HARZ mög­lich.

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