Bei den 21. Landesbühnentagen im Harztheater steht am Samstag, 21. März, ein Klassiker der deutschen Theaterliteratur auf dem Programm. Die Landesbühne Sachsen aus Radebeul zeigt um 19.30 Uhr im Großen Haus in Quedlinburg Friedrich Schillers Trauerspiel „Maria Stuart“.
Die Inszenierung widmet sich dem historischen Konflikt zwischen der schottischen Königin Maria Stuart und der englischen Herrscherin Elisabeth I. Seit Jahren befindet sich Maria in englischer Gefangenschaft und sieht sich zu Unrecht beschuldigt. Elisabeth wiederum steht unter dem Druck politischer Erwartungen und muss zwischen persönlichen Zweifeln, Machtinteressen und der Angst um ihren Thron abwägen.
Intrigen und Machtkämpfe am englischen Hof
Im Zentrum des Dramas stehen die politischen Intrigen und Machtspiele am Hof. Unterschiedliche Interessen, strategische Bündnisse und persönliche Rivalitäten formen ein dichtes Geflecht aus Kalkül und Manipulation. Dabei rückt die Inszenierung besonders die Spannungen zwischen den beiden starken Frauenfiguren in den Mittelpunkt.
Die Produktion der Landesbühne Sachsen orientiert sich eng an Schillers Originaltext und setzt auf eine verständliche und zugleich spannungsreiche Darstellung der komplexen Figuren und Konflikte.
Regie führt Manuel Schöbel. Für Bühne und Kostüme ist Barbara B. Blaschke verantwortlich, die Dramaturgie übernahm Elisabeth Guzy.






























