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Groß­ein­satz in Vie­nen­burg: Poli­zei deckt zahl­rei­che Delik­te bei Ver­kehrs­kon­trol­le auf

Am Mitt­woch hat die Poli­zei Bad Harz­burg in Zusam­men­ar­beit mit dem Zoll und der Poli­zei Sach­sen-Anhalt eine umfas­sen­de Kon­troll­ak­ti­on zur Bekämp­fung der Eigen­tums­kri­mi­na­li­tät an der L 515 im Bereich Vie­nen­burg durch­ge­führt. Die Ein­satz­kräf­te über­prüf­ten zwi­schen 12.30 Uhr und 19.30 Uhr auf dem Pend­ler­park­platz an der Oster­wiecker Stra­ße ins­ge­samt 90 Pkw und 23 Lkw. Die Kon­trol­le deck­te eine Viel­zahl von Straf­ta­ten und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten auf.

Ein Fahr­zeug­füh­rer unter­nahm einen Flucht­ver­such, indem er sich der Kon­troll­stel­le ent­zog und auf der A 36 in Rich­tung Braun­schweig fuhr. Die Poli­zei stopp­te ihn jedoch im Bereich Sch­la­den. Der Fah­rer aus Bad Harz­burg stand unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln und besaß kei­ne Fahr­erlaub­nis. Ähn­lich erging es einem wei­te­ren Pkw-Fah­rer aus Wer­ni­ge­ro­de, der eben­falls unter dem Ein­fluss berau­schen­der Mit­tel stand. Bei­den Män­nern wur­den Blut­pro­ben ent­nom­men und die Wei­ter­fahrt unter­sagt. Ein drit­ter Fah­rer aus Oster­wieck wur­de stark alko­ho­li­siert ange­hal­ten; sein Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von mehr als 3 Pro­mil­le.

Bei den über­prüf­ten Lkw stell­ten die Behör­den neben zahl­rei­chen Ver­kehrs­ord­nungs­wid­rig­kei­ten zwei erheb­li­che Ladungs­ver­stö­ße fest, die ein sofor­ti­ges Wei­ter­fahr­ver­bot nach sich zogen. Dar­über hin­aus ent­hüll­ten die Kon­trol­len des Zolls meh­re­re arbeits­recht­li­che Ver­feh­lun­gen.

Ein Haft­be­fehl lag gegen einen der kon­trol­lier­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer vor. Der Mann wur­de fest­ge­nom­men und soll­te am fol­gen­den Don­ners­tag dem Haft­rich­ter am Amts­ge­richt Gos­lar vor­ge­führt wer­den.

Poli­zei­kom­mis­sa­rin Ennens von der Poli­zei Bad Harz­burg zog eine posi­ti­ve Bilanz der Akti­on: “Die heu­te fest­ge­stell­ten 14 Straf­ta­ten und 33 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten unter­strei­chen die Not­wen­dig­keit sol­cher Kon­trol­len.” Sie dank­te zudem den Unter­stüt­zungs­kräf­ten aus Sach­sen-Anhalt und dem Zoll für ihre Mit­ar­beit, die ent­schei­dend zum Erfolg der Maß­nah­me bei­trug.

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