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Thea­ter­stü­cke über Leben, Lie­be und Selbst­su­che bei den Lan­des­büh­nen­ta­gen

Am fünf­ten Tag der Lan­des­büh­nen­ta­ge im Harzthea­ter ste­hen zwei sehr unter­schied­li­che Thea­ter­stü­cke auf dem Pro­gramm. Am Mitt­woch, 18. März 2026, wer­den Pro­duk­tio­nen in Qued­lin­burg und Hal­ber­stadt gezeigt.

Den Auf­takt macht um 10 Uhr auf der Neu­en Büh­ne Qued­lin­burg das Stück Wel­che Dro­ge passt zu mir des Autors Kai Hen­sel. Die Insze­nie­rung des Thea­ters der Alt­mark Stend­al rich­tet sich beson­ders auch an Schul­klas­sen und wur­de ursprüng­lich als Klas­sen­zim­mer­stück kon­zi­piert. Nach der Vor­stel­lung besteht die Mög­lich­keit zu einem Nach­ge­spräch.

Im Mit­tel­punkt des Mono­logs steht die Figur Han­na. Die Haus­frau beginnt, über Dro­gen­kon­sum als Aus­weg aus einem schein­bar per­fek­ten, aber ein­tö­ni­gen Leben nach­zu­den­ken. Mit iro­ni­schem Ton und gesell­schafts­kri­ti­schem Blick beschreibt das Stück den Wunsch nach Selbst­op­ti­mie­rung und Frei­heit – und zeigt zugleich die Risi­ken sol­cher ver­meint­li­chen Aus­we­ge.

Kam­mer­spiel über eine Ehe und das Leben

Am Abend folgt um 19.30 Uhr auf der Kam­mer­büh­ne Hal­ber­stadt das Kam­mer­spiel Was war und was wird von Lutz Hüb­ner und Sarah Nemitz. Die Insze­nie­rung des Lan­des­thea­ters Din­kels­bühl erzählt die Geschich­te eines Ehe­paa­res, das im Thea­ter plötz­lich selbst Teil einer Insze­nie­rung wird.

Die Figu­ren Anke und Theo bli­cken dabei auf ihr gemein­sa­mes Leben zurück. Zwi­schen Humor und Melan­cho­lie ent­fal­tet sich eine Lie­bes­ge­schich­te mit Höhen und Tie­fen. Das Stück ver­bin­det per­sön­li­che Erin­ne­run­gen mit einer Refle­xi­on über Bezie­hun­gen, Thea­ter und das Leben selbst.

Kar­ten für bei­de Auf­füh­run­gen sind an den Thea­ter­kas­sen in Hal­ber­stadt und Qued­lin­burg erhält­lich. Zudem gibt es einen Fes­ti­val­pass, mit dem alle Ver­an­stal­tun­gen der Lan­des­büh­nen­ta­ge besucht wer­den kön­nen.

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