Das für Mitte Mai geplante „Camp Brocken“ der Bundeswehr auf dem Brockenplateau wird nicht stattfinden. Die Bundeswehr sagte die Veranstaltung kurzfristig ab. Als Grund wurden laut Landkreis Harz die derzeitigen Rahmenbedingungen genannt, unter denen eine Durchführung zu personalwerblichen Zwecken aktuell nicht möglich sei.
Landrat Thomas Balcerowski bedauerte die Entscheidung. Aus seiner Sicht gibt es durch die Absage mehrere Verlierer.
Zum einen könne sich die Bundeswehr an diesem besonderen Ort nun nicht präsentieren. Auch die Stadt Wernigerode sei betroffen, da sie ohne die Veranstaltung nicht mit einer Kostenerstattung für den Brandeinsatz vom September 2024 rechnen könne.
Bedenken auch für künftige Unterstützung
Der Landrat sieht zudem mögliche Auswirkungen auf den Nationalpark Harz. Nach seiner Einschätzung könnte es sein, dass bei künftigen Großbränden am Brocken die Unterstützung der Bundeswehr ausbleibt.
Das „Camp Brocken“ sollte ursprünglich im Mai auf dem Brockenplateau stattfinden und auch der Personalwerbung der Bundeswehr dienen.




























