Die Zahl der Altkleidercontainer geht bundesweit zurück – eine Entwicklung, die auch im Landkreis Goslar spürbar ist. Die KreisWirtschaftsBetriebe (KWB) Goslar weisen darauf hin, dass Alttextilien weiterhin kostenlos auf ihren Entsorgungsanlagen abgegeben werden können.
Als Grund für den Rückgang der Container gilt vor allem die schwierige Lage auf dem Altkleidermarkt. Ein Überangebot an minderwertiger Kleidung aus dem Bereich der sogenannten Fast Fashion sowie steigende Entsorgungskosten für nicht verwertbare Anteile machen den Betrieb vieler Sammelcontainer wirtschaftlich unattraktiv. Viele Organisationen bauen ihre Container daher ab.
Entsorgungsanlagen als Alternative
Nach Angaben der KreisWirtschaftsBetriebe haben sich zuletzt vermehrt Bürgerinnen und Bürger nach dem Verbleib der Container erkundigt. Betriebsleiter Thomas Ebert betont, dass die KWB als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger nicht für den Betrieb der Sammelcontainer verantwortlich sind und keinen vollständigen Überblick über deren Standorte haben.
Alttextilien können stattdessen direkt auf den Entsorgungsanlagen der KWB in Bad Harzburg („Im Heiligenholze“), Clausthal-Zellerfeld und Bornhausen abgegeben werden. Die Annahme erfolgt dort kostenlos. Diese Entscheidung hat Landrat Dr. Alexander Saipa getroffen, um den Bürgerinnen und Bürgern eine unkomplizierte Entsorgungsmöglichkeit zu bieten.
Weiterhin Spenden möglich
Gut erhaltene Kleidung kann weiterhin bei privaten oder gemeinnützigen Second-Hand-Läden sowie Kleiderkammern abgegeben werden. Dies sei ressourcenschonend und unterstütze gleichzeitig Menschen, die auf solche Angebote angewiesen sind.
Stark verschmutzte oder stark beschädigte Kleidungsstücke gehören hingegen nicht in die Altkleidersammlung, sondern sollten über den Restmüll entsorgt werden.




























