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Shake­speares Tra­gö­die als bild­ge­wal­ti­ges Tanz­thea­ter mit Live-Jazz

Harztheater Großes Haus Halberstadt Macbeth Tanzstück nach William Shakespeare von Tarek Assam Live–Musik mit dem Johannes Wasikowski Jazz Quartett Hinter den Kulissen Choreographie Tarek Assam Ausstattung Annett Hunger Ensemble TanzHarz Premiere: 06.02.2026 Foto: Rolf K. Wegst

Mit „Mac­beth“ bringt das Ensem­ble Tanz­Harz eine der bekann­tes­ten Tra­gö­di­en Wil­liam Shake­speares als Tanz­thea­ter auf die Büh­ne. Die Auf­füh­rung ist am Sams­tag, 28. Febru­ar 2026, um 19.30 Uhr im Gro­ßen Haus in Hal­ber­stadt zu sehen.

Die Insze­nie­rung von Chef­cho­reo­graf Tarek Assam erzählt die Geschich­te des Feld­herrn, der nach einer Pro­phe­zei­ung den König ermor­det, um selbst den Thron zu bestei­gen. Macht­gier, Ver­blen­dung und Gewalt trei­ben die Hand­lung vor­an und rei­ßen immer mehr Figu­ren in den Abgrund.

Zwi­schen Leben und Toten­welt

In Assams Deu­tung endet der Tod nicht mit dem letz­ten Atem­zug. Er mar­kiert den Über­gang in eine ande­re Welt. Wer die­se Schwel­le über­schrei­tet, bleibt prä­sent, kann jedoch nicht zurück­keh­ren. Eine beson­de­re Rol­le neh­men die drei Hexen ein, die zwi­schen den Wel­ten wan­deln.

Aus­stat­te­rin Annett Hun­ger greift für Mas­ken und Kos­tü­me Moti­ve des mexi­ka­ni­schen Día de los Muer­tos auf. Far­ben­fro­he Mas­ken tref­fen auf rot-schwarz karier­te Stof­fe mit schot­ti­schen und bri­ti­schen Anklän­gen. Im Ver­lauf der Hand­lung wer­den zuneh­mend Ske­lett­mus­ter sicht­bar, die den Über­gang in die Toten­welt sym­bo­li­sie­ren. Ein gro­ßer roter Vor­hang prägt das Büh­nen­bild und gibt nach und nach den Blick auf eine Trep­pe frei, die als Sinn­bild für den Weg in die ande­re Welt dient.

Live-Musik auf der Büh­ne

Für die musi­ka­li­sche Gestal­tung sorgt das Johan­nes Was­i­kow­ski Jazz Quar­tett aus Leip­zig. Mit Saxo­phon, Kon­tra­bass, Key­boards, Schlag­zeug und Per­cus­sion ent­steht eine viel­schich­ti­ge Klang­land­schaft, die das Büh­nen­ge­sche­hen rhyth­misch beglei­tet und jede Figur mit einer eige­nen musi­ka­li­schen Stim­mung ver­sieht.

Bereits um 19 Uhr lädt Tarek Assam zu einer Stück­ein­füh­rung im Zuschau­er­raum ein. Dort gibt er Ein­bli­cke in die Hin­ter­grün­de der Cho­reo­gra­fie, das Büh­nen­bild, die Kos­tü­me und die Zusam­men­ar­beit mit der Live-Band.

Tickets sind an den Thea­ter­kas­sen in Hal­ber­stadt und Qued­lin­burg, an bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len sowie online erhält­lich.

Foto: Rolf K. Weg­st

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