Zwei Frauen, die sich über viele Jahre in besonderer Weise für Wernigerode und die Region engagiert haben, sind in das Goldene Buch der Stadt eingetragen worden. Heike Brehmer und Henriette Berner nahmen die Ehrung in der Ratswaage des historischen Rathauses entgegen. Beide wurden bereits mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Mit der Eintragung würdigt die Stadt ihr langjähriges und herausragendes Wirken im politischen, sozialen und gesellschaftlichen Bereich.
Politisches Engagement auf kommunaler und Bundesebene
Heike Brehmer begann ihre berufliche Laufbahn in der kommunalen Verwaltung. Sie übernahm unter anderem Verantwortung als Gemeindedirektorin, Leiterin eines Verwaltungsamtes sowie als Landrätin. Später vertrat sie die Interessen der Region im Deutschen Bundestag. Bei der Bundestagswahl 2021 erhielt sie in Wernigerode erneut die meisten Erststimmen und verteidigte ihr Direktmandat.
Ihr politisches Engagement gilt unter anderem der Stärkung des Wissenschafts- und Innovationsstandortes. So unterstützte sie beispielsweise das Kommunikationstechniklabor der Hochschule Harz. Darüber hinaus ist sie im gesellschaftlichen Leben der Region aktiv, unter anderem im Harzklub.
Verlässliche Stütze im sozialen Bereich
Henriette Berner engagiert sich seit Jahrzehnten im sozialen und gesellschaftlichen Bereich. Seit 1990 wirkte sie als Schatzmeisterin des DRK-Kreisverbandes Wernigerode und trug maßgeblich zur organisatorischen Neuordnung sowie zur finanziellen Stabilität des Verbandes bei.
Auch in der Hospitälerstiftung der Stadt Wernigerode und in der Lebenshilfe übernahm sie Verantwortung. Als Gründungsmitglied der Wirtschaftsjunioren Harzkreis e. V. war sie ebenfalls als Schatzmeisterin tätig. 1994 gehörte sie zu den Initiatorinnen des Lions Clubs „Anna zu Stolberg“ Wernigerode, den sie als Schatzmeisterin und in drei Amtszeiten als Präsidentin prägte.
Beruflich leitete sie bis 2016 die Deutsche Bank in Wernigerode. Ihren Eintritt in den Ruhestand verband sie mit einer Spendenaktion zugunsten des DRK-Kinderheims Waldmühle.
Zeichen des Dankes
Oberbürgermeister Tobias Kascha bezeichnete die Eintragung in das Goldene Buch als sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung. Beide Geehrten stünden exemplarisch für Verantwortung, Integrität und nachhaltiges Wirken im Sinne der Gemeinschaft.




























