Anzeige

Gleim­haus zeigt restau­rier­te Beu­te­bü­cher und wirbt für neue Buch­pa­ten

Das Gleim­haus in Hal­ber­stadt eröff­net am 19. März 2026 um 15 Uhr die Kabi­nett­aus­stel­lung „Neu­es Leben für alte Bücher 2.0 – Restau­rie­rungs­pa­ten­schaf­ten“. Prä­sen­tiert wer­den his­to­ri­sche Wer­ke, die in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren dank pri­va­ter Buch­pa­ten­schaf­ten restau­riert wer­den konn­ten.

Die Aus­stel­lung knüpft an eine ers­te Schau aus dem Jahr 2015 an und ist bis zum 26. April zu sehen. Ziel ist es, das Enga­ge­ment der bis­he­ri­gen Buch­pa­ten zu wür­di­gen und zugleich für wei­te­re Paten­schaf­ten zu wer­ben.

Restau­rier­te Beu­te­bü­cher im Fokus

Seit vie­len Jah­ren setzt das Gleim­haus auf ein Buch­pa­ten-Pro­gramm, um stark geschä­dig­te Bestän­de wie­der nutz­bar zu machen. Ein Groß­teil der restau­rie­rungs­be­dürf­ti­gen Wer­ke stammt aus dem soge­nann­ten Bestand der Beu­te­bü­cher. Dabei han­delt es sich um Bücher, die nach dem Zwei­ten Welt­krieg von der Roten Armee beschlag­nahmt und erst Ende der 1990er Jah­re an das Muse­um zurück­ge­ge­ben wur­den.

Vie­le die­ser Bän­de wei­sen erheb­li­che Schä­den auf, die eine Nut­zung lan­ge unmög­lich mach­ten. Dar­über hin­aus war­ten wei­te­re durch unter­schied­li­che Ein­flüs­se beschä­dig­te Bücher auf Unter­stüt­zung durch Paten.

Aus­tausch mit Restau­ra­to­rin­nen

Zur Aus­stel­lungs­er­öff­nung sind neben den bis­he­ri­gen Buch­pa­ten auch inter­es­sier­te Gäs­te ein­ge­la­den. Eben­so ste­hen die im Buch­pa­ten-Pro­gramm täti­gen Restau­ra­to­rin­nen für Gesprä­che zur Ver­fü­gung. Der Ein­tritt zur Eröff­nung ist frei.

Foto: nicht ange­ge­ben

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige