Katharina Schreiber hat zum Jahresbeginn 2026 eine neue Aufgabe übernommen: Sie ist nun Religionspädagogische Fachberatung für die Kitas im Kirchenkreis Harzer Land. Zuvor leitete sie acht Jahre lang die Kita Regenbogen in Wulften.
Kinder stellen große Fragen: Wie sieht Gott aus? Muss er schlafen? Woher kommt die Welt? Solche Themen beschäftigen viele Mädchen und Jungen im Kita-Alltag. Religiöse Bildung bedeutet daher, ihre Fragen ernst zu nehmen und sie auf der Suche nach Antworten zu begleiten. Genau hier setzt die neue Fachberatung an.
Bereits parallel zu ihrer Leitungsfunktion engagierte sich Katharina Schreiber im Kita-Verband für die Weiterentwicklung der religionspädagogischen Arbeit. Als Multiplikatorin des „Grundkurses Religionspädagogik“ vermittelte sie gemeinsam mit Diakon David Scherger pädagogischen Fachkräften Grundlagen für das Erzählen biblischer Geschichten und eine religionssensible Erziehung. In ergänzenden „Booster-Treffen“ wurde das Wissen vertieft. 2024 fand zudem der erste Kita-Verbands-Gottesdienst in der Schlosskirche in Osterode statt.
Beratung, Fortbildung und Vernetzung
Nun setzt sie diese Arbeit vom Kirchenzentrum in Osterode aus fort. Dort berät sie Kitas, pädagogische Fachkräfte und Eltern zu Fragen religiöser Bildung im Kitaalter. Zum Aufgabenfeld gehören Beratungsgespräche, Fortbildungen sowie die Vernetzung von Kitas und Kirchengemeinden. Auch bei konzeptionellen Fragen im Rahmen des Qualitätsmanagements unterstützt sie Leitungen und Teams und stellt Materialien für die religionspädagogische Praxis bereit.
Nach eigenen Worten stand zunächst das Ankommen im neuen Büro und das Kennenlernen von Pastorinnen, Pastoren und Netzwerkpartnern im Mittelpunkt. Die Übergabe der Leitung in Wulften an Verena Schikorra verlief fließend, sodass weiterhin ein Austausch möglich ist.
Katharina Schreiber betont, wie wichtig es ihr sei, Erzieherinnen und Erziehern das nötige Handwerkszeug für eine lebensnahe und altersgerechte religiöse Bildung zu vermitteln. Die Begleitung von Kindern auf ihrem Lebensweg bleibe für sie auch in der neuen Rolle ein zentrales Anliegen.
Foto: Cara Dörpmund





























