In Goslar wird die Sicherheit am Bahnhofsvorplatz durch die Installation einer Videoüberwachungsanlage verstärkt. Die seit 2020 bestehende Sicherheitspartnerschaft zwischen der Stadt und der Polizei Goslar wird somit um ein wesentliches Element erweitert. Die neue Anlage, deren überwachte Bereiche deutlich ausgeschildert sind, umfasst den Bahnhofsvorplatz sowie die Bahnunterführung. Die Stadt hat die notwendige Infrastruktur bereitgestellt, während die Polizei Goslar für die Aufzeichnung und Auswertung der Videodaten verantwortlich ist. Diese werden ausschließlich für Ermittlungszwecke verwendet.
Goslars Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner erklärte, dass der Bahnhofsvorplatz ein zentraler Ort in der Stadt ist und die Videoüberwachung dort einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und zum Schutz der Anwohner leistet. Rodger Kerst, Leiter der Polizeiinspektion, betonte den präventiven Nutzen der Überwachung, die es ermöglicht, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und Straftaten vorzubeugen.
Die Gesamtkosten für dieses Sicherheitsprojekt belaufen sich auf etwa 175.000 Euro, die von der Stadt Goslar getragen werden. Neben der präventiven Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung zielt die Maßnahme darauf ab, das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken und die Aufenthaltsqualität am Bahnhofsvorplatz zu verbessern. Die Entscheidung für die Implementierung der Videoüberwachung folgte einem Stadtratsbeschluss im Dezember 2024, mit der technischen Umsetzung, die Ende des Jahres abgeschlossen wurde.





























