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Gos­la­rer Schü­ler set­zen sich mit Alko­hol, Dro­gen und E‑Scootern aus­ein­an­der: Prä­ven­ti­ve Auf­klä­rung im Fokus

Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag und Frei­tag nah­men 132 Zehnt­kläss­ler der Real­schu­le Gol­de­ne Aue und des Rats­gym­na­si­ums an der Fort­set­zung der Prä­ven­ti­ons­rei­he “Haupt­sa­che es bal­lert!” teil. In einem Quiz im MachMit!Haus in Gos­lar konn­ten die Schü­ler ihr Wis­sen zu Alko­hol und Dro­gen im Stra­ßen­ver­kehr sowie zur Nut­zung von E‑Scootern unter Beweis stel­len. Die Ver­an­stal­tung fand par­al­lel zum Ver­kehrs­ge­richts­tag statt und wur­de von dem Netz­werk HaLt in Koope­ra­ti­on mit dem Lukas Werk, der Dro­gen­be­ra­tungs­stel­le, dem Erzie­he­ri­schen Kin­der- und Jugend­schutz sowie dem Prä­ven­ti­ons­team der Poli­zei­in­spek­ti­on Gos­lar orga­ni­siert.

Die Jugend­li­chen arbei­te­ten gemein­sam mit Ste­pha­ni Gober­nack und Chris­tia­ne Mei­er vom Prä­ven­ti­ons­team der Poli­zei an den Anfor­de­run­gen für die Nut­zung der E‑Scooter. Chris­tia­ne Mei­er erklär­te: “Vie­le sind sich nicht bewusst, dass man min­des­tens 14 Jah­re alt sein muss, um E‑Scooter fah­ren zu dür­fen, und dass die­se als Kraft­fahr­zeu­ge ver­si­che­rungs­pflich­tig sind.” Ste­pha­ni Gober­nack ergänz­te, dass ein wei­te­rer Schwer­punkt der Prä­ven­ti­ons­ar­beit dar­in besteht, die recht­li­chen Kon­se­quen­zen beim Füh­ren eines Fahr­zeu­ges nach dem Kon­sum von Alko­hol oder Dro­gen auf­zu­zei­gen, ein­schließ­lich der Rege­lun­gen des Kon­sum­can­na­bis­ge­set­zes und des Jugend­schutz­ge­set­zes.

Clau­dia Hopp vom Land­kreis Gos­lar und Anna-Lena Mey­er-Nie­hoff vom Lukas Werk Gos­lar dis­ku­tier­ten mit den Schü­lern, wie man sich vor Kon­sum und Sucht schüt­zen kann. Die Teil­neh­mer reflek­tier­ten ihre Inter­es­sen und Stär­ken und dach­ten über die Men­schen und Din­ge nach, die ihnen wich­tig sind. Die Ergeb­nis­se wur­den sym­bo­lisch als “Schutz­mau­er gegen Sucht” dar­ge­stellt. Die Jugend­li­chen erleb­ten gedank­lich, wel­che Aus­wir­kun­gen der Ver­lust eines wich­ti­gen Lebens­bau­steins haben kann und dass Sucht­mit­tel kei­ne Lösung dar­stel­len.

Die Ver­an­stal­tung ver­deut­lich­te, dass Jugend­li­che durch Social Media, Seri­en und die Musik­sze­ne oft mit ver­schie­de­nen Sucht­mit­teln kon­fron­tiert wer­den. Die Auf­klä­rung und Sen­si­bi­li­sie­rung jun­ger Men­schen bleibt dabei eine Her­aus­for­de­rung, der sich das Netz­werk HaLt in Gos­lar wei­ter­hin stel­len will.

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