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Harzthea­ter zeigt Kleists „Zer­broch­nen Krug“ in Qued­lin­burg

Nur noch weni­ge Ter­mi­ne blei­ben, um die gefei­er­te Insze­nie­rung von Hein­rich von Kleists „Der zer­broch­ne Krug“ am Harzthea­ter zu erle­ben. Am Sonn­tag, den 8. Febru­ar 2026, um 15:00 Uhr wird das Schau­spiel im Gro­ßen Haus in Qued­lin­burg auf­ge­führt.

Kri­tik an Macht­miss­brauch – ges­tern wie heu­te

Kleists berühm­tes­tes Lust­spiel erzählt vom Dorf­rich­ter Adam, der selbst in einen Fall ver­wi­ckelt ist, den er zu ver­han­deln hat. Die Insze­nie­rung wech­selt gekonnt zwi­schen schar­fem Witz und tief­grün­di­ger Sys­tem­kri­tik. Die Büh­ne wird dabei zu einem kaf­ka­es­ken Gerichts­la­by­rinth, das die Ver­stri­ckung von Macht, Lüge und Abhän­gig­keit ein­drucks­voll visua­li­siert.

Ein Ensem­ble mit star­ker Prä­senz

Die Regie führt Ros­ma­rie Vog­ten­hu­ber-Frei­tag, die Aus­stat­tung stammt von TOTO. Ste­fan Wer­ner Dick über­zeugt als schmie­ri­ger Dorf­rich­ter Adam, Lui­sa Jäger steht als Eve im Zen­trum der Geschich­te. Julia Sie­ben­schuh spielt Gerichts­rat Wal­ter, der mit kla­rem Blick die Wahr­heit ans Licht bringt. Wei­te­re Rol­len über­neh­men Arnim Beu­tel, Eric Eisen­ach, Swant­je Fischer und Jan Sau­re.

Vor­stel­lungs­ter­mi­ne und Kar­ten

Die Vor­stel­lung am 8. Febru­ar ist Teil der letz­ten Spiel­ter­mi­ne die­ser Pro­duk­ti­on. Wei­te­re Auf­füh­run­gen fin­den am 9., 11., 12., 16. Febru­ar und am 2. März statt – dar­un­ter auch eine Zusatz­vor­stel­lung. Die Spiel­dau­er beträgt rund 1 Stun­de und 50 Minu­ten.

Kar­ten sind erhält­lich an den Thea­ter­kas­sen, tele­fo­nisch unter 03941/6965–65 oder online unter www.harztheater.de.


Foto: Eli­sa­beth Rawald

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