Im Landkreis Harz ist es erneut zu einem Verdacht auf Vogelgrippe gekommen. In einem Putenmastbetrieb im Ortsteil Bühne der Stadt Osterwieck wurden mehrere verendete Tiere gefunden. Erste Untersuchungen des Landesamts für Verbraucherschutz deuten auf die aviäre Influenza hin. Eine amtliche Bestätigung durch das Friedrich-Loeffler-Institut als Referenzlabor steht noch aus.
Stallpflicht und Schutzmaßnahmen angeordnet
Um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern, hat das Veterinäramt des Landkreises Harz ab sofort eine Stallpflicht für Geflügel angeordnet. Halter von Hühnern, Enten, Gänsen, Wachteln, Fasanen und Laufvögeln müssen ihre Tiere in geschützten Bereichen unterbringen, die vor dem Kontakt mit Wildvögeln gesichert sind. Zusätzlich wurden Ausstellungen, Märkte und Veranstaltungen mit Geflügel untersagt.
Keulung im betroffenen Betrieb
Im betroffenen Betrieb in Bühne sollen alle Tiere vorsorglich gekeult werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Maßnahme erfolgt in Abstimmung mit dem Veterinäramt, dem Betreiber sowie dem zuständigen Fachunternehmen.
Kontakt für Bürgerinnen und Bürger
Wer tote oder kranke Wildvögel oder Geflügeltiere findet, wird gebeten, sich umgehend an das Veterinäramt des Landkreises zu wenden. Ab dem 29. Januar steht zudem ein Bürgertelefon bei der Stadt Osterwieck unter der Nummer 039421 793304 zur Verfügung.
Detaillierte Informationen finden sich in der Allgemeinverfügung auf der Website des Landkreises Harz unter www.kreis-hz.de.



























