Der Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr, Bauen, Planen und Energie des Landkreises Göttingen hat am 27. Januar 2026 einer deutlichen Erhöhung der Fördermittel für Heizungsanlagen im Rahmen der Altbausanierung zugestimmt. Der Beschluss geht auf einen Antrag der Mehrheitsgruppe SPD/Grüne zurück und sieht eine Erhöhung des bisherigen Förderrahmens von 80.000 auf 140.000 Euro pro Jahr vor.
Flexibilisierung der Mittelverwendung
Künftig soll der Förderdeckel vollständig entfallen, sofern die erhöhten Mittel bereits bis zum 30. Juni eines Jahres ausgeschöpft sind und im Bereich der Gebäudesanierung noch Budget zur Verfügung steht. Damit handelt es sich nicht um zusätzliche Haushaltsmittel, sondern um eine Umwidmung innerhalb des bestehenden Förderprogramms.
Klares Signal für Klimaschutz
Dr. Thorsten Heinze, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, bezeichnete den Beschluss als wichtiges Signal an Bürgerinnen und Bürger: „Wer in klimafreundliche Heizsysteme investiert, kann sich auf die Unterstützung des Landkreises verlassen.“ Die hohe Zahl von Anträgen – 202 zum Stichtag 1. Dezember 2025 – habe gezeigt, dass der bisherige Förderrahmen nicht mehr ausreichte.
Auch die Grünen begrüßen die Entscheidung. Dr. Susanne Schmall betonte die Verantwortung vieler Eigentümerinnen und Eigentümer für den Klimaschutz und verwies auf die hohe Nachfrage als Beleg für den Bedarf nach verlässlicher Förderung.
Nächste Schritte im Februar
Die endgültige Entscheidung über die Mittelaufstockung steht noch aus: Der Kreisausschuss und der Kreistag sollen am 18. Februar 2026 über die Umsetzung des Beschlusses entscheiden.





























