Wagners monumentale Oper „Die Walküre“ kehrt zum letzten Mal auf die Bühnen des Harztheaters zurück. Nach erfolgreichen Vorstellungen, Sonderveranstaltungen und Gastspielen ist das Werk am 25. Januar in Quedlinburg sowie am 15. Februar in Halberstadt jeweils um 15 Uhr zu erleben. Damit verabschiedet sich das Haus von einer Produktion, die überregional Anerkennung gefunden hat.
Regie führte Marco Misgaiski, der das Werk als intensives Kammerspiel mit hoher Textverständlichkeit inszenierte. Musikalisch wird die Oper von den Harzer Sinfonikern unter der Leitung von Musikdirektor Johannes Rieger getragen. Die Besetzung umfasst unter anderem Max An als Siegmund, Jessey-Joy Spronk als Sieglinde und Peggy Steiner als Brünnhilde.
Die Fachzeitschrift Opernwelt hob das Zusammenspiel von Musik und Szene hervor. Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung lobte die Gesamtleistung und wählte die Inszenierung zu den zehn besten Opernproduktionen des Jahres 2025.
Einblicke vor der Vorstellung
Jeweils 45 Minuten vor Beginn – um 14:15 Uhr – gibt es eine Einführung durch Regieassistentin und Wagner-Kennerin Silke Nuss. In Quedlinburg findet diese in der Neuen Bühne, in Halberstadt in der Kammerbühne statt.
Ein Werk zwischen Macht, Liebe und Verrat
„Die Walküre“ bildet den zweiten Teil von Wagners Ring-Zyklus. Im Zentrum stehen die dramatische Geschichte der Zwillinge Siegmund und Sieglinde, das Ringen Wotans mit sich selbst und der berühmte Walkürenritt. Die Oper behandelt Themen wie Liebe, Verrat und den Zerfall göttlicher Ordnung – verdichtet auf 4 Stunden und 40 Minuten inklusive zwei Pausen.
Bereits in der Spielzeit 2023/24 hatte das Harztheater „Das Rheingold“ gezeigt. Mit „Die Walküre“ folgt nun ein weiteres ambitioniertes Kapitel des Zyklus, das auf eindrucksvolle Weise beweist, dass große Oper auch auf kleineren Bühnen möglich ist.
Foto: Ray Behringer




























