Die Januar-Ausgabe der Zeitschrift Unser Harz ist erschienen und bietet erneut eine vielfältige Themenauswahl rund um Geschichte, Kultur und Natur der Region.
Im Mittelpunkt steht ein Beitrag von Markus Weber über das Schicksal von Kurt Julius Landauer und dessen Familie während der NS-Zeit. Unter dem Titel Den seht ihr nicht wieder schildert der Autor die Verfolgung und die damit verbundenen Schicksale. Passend dazu lädt die pax christi-Gruppe Nordharz am 27. Januar 2026 zu einem Gedenkabend in die Lutherkirche nach Bad Harzburg ein. Beginn ist um 19 Uhr.
Dr. Kai Gurski setzt in einem weiteren Artikel seine Beschäftigung mit dem Künstler Karl Reinecke-Altenau fort. Der zweite Teil beleuchtet dessen Engagement für den Heimatbund Oberharz, die Gründung der ersten Ortsgruppe des Barkamtes Altenau sowie die Arbeitsgemeinschaft Oberharzer Volkskunst. Reinecke-Altenau setzte sich zeitlebens für den Erhalt der Oberharzer Mundart, traditionelle Bräuche und den Natur- und Landschaftsschutz ein.
Baugeschichte und Naturereignisse im Fokus
Günter Gottschlich schließt seine zweiteilige Serie über den Wurmberg-Granit ab. Er erläutert, wie der regionale Naturstein als Bau- und Werkmaterial im Raum Braunlage Verwendung fand.
Ein historisches Naturereignis nimmt Mario Fischer in den Blick: das Bode-Hochwasser zum Jahreswechsel 1925/26. Innerhalb kürzester Zeit stieg der Wasserstand auf das Tausendfache des normalen Pegels. Ursache waren ungewöhnlich milde Temperaturen, die zu einer raschen Schneeschmelze führten, sowie starke Regenfälle im Oberharz.
Tiere im Fokus
Das Nationalpark-Forum gewährt in der Rubrik „Impressionen aus dem Nationalpark Harz“ einen besonderen Einblick in das Leben der heimischen Tierwelt. Mithilfe von Fotofallen gelangen sehenswerte Aufnahmen aus dem „tierischen Wohnzimmer“ des Harzes.




























