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Poli­zei Gos­lar und Natio­nal­park­ver­wal­tung ver­tie­fen Zusam­men­ar­beit für mehr Sicher­heit im Harz

Die Poli­zei­in­spek­ti­on Gos­lar und die Natio­nal­park­ver­wal­tung Harz haben ihre Zusam­men­ar­beit auf eine neue Basis gestellt. Mit der Unter­zeich­nung einer Sicher­heits­part­ner­schaft wol­len bei­de Insti­tu­tio­nen ihre Hand­lungs­fä­hig­keit bei Not­fäl­len und Kri­sen­si­tua­tio­nen im Natio­nal­park­ge­biet ver­bes­sern. Ziel ist es, gemein­sa­me Kon­zep­te für Ein­satz­sze­na­ri­en zu ent­wi­ckeln, zu stan­dar­di­sie­ren und regel­mä­ßig zu über­ar­bei­ten. Damit soll auch das Ver­trau­en der Bevöl­ke­rung in die Insti­tu­tio­nen gestärkt wer­den.

Bereits in der Ver­gan­gen­heit gab es eine enge Koope­ra­ti­on zwi­schen Poli­zei und Natio­nal­park­ver­wal­tung, etwa bei gemein­sa­men Strei­fen an besu­cher­star­ken Tagen wie Him­mel­fahrt oder wäh­rend som­mer­li­cher Abend­stun­den. Die­se erfolg­rei­che Zusam­men­ar­beit soll wei­ter aus­ge­baut wer­den. Plan­ba­re Ein­sät­ze, die den Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Gos­lar betref­fen und den Natio­nal­park berüh­ren, sol­len künf­tig regel­mä­ßig gemein­sam bewäl­tigt wer­den.

Mehr Sicher­heit durch abge­stimm­te Ein­satz­pla­nung

Nach Anga­ben von Inspek­ti­ons­lei­ter Rod­ger Kerst soll die Part­ner­schaft dazu bei­tra­gen, das spe­zi­fi­sche Fach­wis­sen bei­der Sei­ten gera­de in Gefah­ren­la­gen opti­mal zu nut­zen. Die Erfah­run­gen ver­gan­ge­ner Ein­sät­ze, dar­un­ter Ver­miss­ten­su­chen und Straf­ver­fol­gun­gen im Gebiet des Natio­nal­parks, hät­ten gezeigt, dass Orts­kennt­nis und Exper­ti­se der Natio­nal­park­mit­ar­bei­ten­den eine wert­vol­le Unter­stüt­zung dar­stel­len.

Auch der Ein­satz spe­zi­el­ler Poli­zei­ein­hei­ten wie der Rei­ter­staf­fel habe sich im unweg­sa­men Gelän­de des Har­zes bewährt. Zukünf­tig sind ver­stärk­te gemein­sa­me Kon­troll­ak­tio­nen geplant – vor­be­halt­lich der per­so­nel­len Ver­füg­bar­keit. Eine spon­ta­ne Unter­stüt­zung durch die Poli­zei bleibt wei­ter­hin mög­lich.

Gemein­sa­me Wei­ter­bil­dung für rei­bungs­lo­se Abläu­fe

Ein zen­tra­ler Bestand­teil der neu­en Sicher­heits­part­ner­schaft ist die gegen­sei­ti­ge Wei­ter­bil­dung. Mit­ar­bei­ten­de der Natio­nal­park­wacht kön­nen den Poli­zei­kräf­ten ver­tief­te Orts­kennt­nis­se sowie recht­li­che Grund­la­gen im Natur­schutz ver­mit­teln. Im Gegen­zug bie­tet die Poli­zei Schu­lun­gen im pro­fes­sio­nel­len Umgang mit schwie­ri­gen Situa­tio­nen an – etwa bei der Durch­set­zung von Regeln gegen­über unein­sich­ti­gen Besu­chen­den.

Die Ver­ein­ba­rung könn­te als Modell auch für Koope­ra­tio­nen mit den Poli­zei­dienst­stel­len in den benach­bar­ten Land­krei­sen Harz und Göt­tin­gen die­nen, die eben­falls Tei­le des Natio­nal­parks betreu­en.

Foto: Mar­tin Baum­gart­ner

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