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Schau­spie­ler Oli­ver Momm­sen bringt Tschechow nach Wer­ni­ge­ro­de

Am Diens­tag, 2. Dezem­ber 2025, ist Schau­spie­ler Oli­ver Momm­sen im Kon­zert­haus Lieb­frau­en in Wer­ni­ge­ro­de zu Gast. In einem lite­ra­risch-musi­ka­li­schen Abend liest er Kurz­ge­schich­ten des rus­si­schen Schrift­stel­lers Anton Tschechow. Beglei­tet wird die Lesung vom Phil­har­mo­ni­schen Kam­mer­or­ches­ter Wer­ni­ge­ro­de unter der Lei­tung von Gene­ral­mu­sik­di­rek­tor Chris­ti­an Fitz­ner.

Im Inter­view mit Tom Koch erklärt Momm­sen, war­um ihn Tschechow fas­zi­niert: „Er beob­ach­tet ohne zu wer­ten – etwas, das uns heu­te oft fehlt.“ Beson­ders beein­druckt zeigt sich Momm­sen vom fei­nen Humor Tschechows und sei­ner Fähig­keit, Mensch­lich­keit und Leich­tig­keit mit­ein­an­der zu ver­bin­den.

Tschechow als täg­li­cher Beglei­ter

Bekannt wur­de Momm­sen unter ande­rem als „Tatort“-Kommissar in Bre­men. 2019 ver­ab­schie­de­te er sich bewusst aus der TV-Rou­ti­ne, um sich neu­en Her­aus­for­de­run­gen zu wid­men – etwa dem Solo­stück „Vanya“, einer moder­nen Bear­bei­tung von „Onkel Wan­ja“, in dem er alle acht Rol­len spielt.

Der täg­li­che Griff zum Bücher­re­gal gehört für ihn mitt­ler­wei­le zum Ritu­al: „Ein Meter Tschechow steht dort. Ich grei­fe ein­fach hin­ein – sei­ne Geschich­ten sind klug, humor­voll und zeit­los.“

Musi­ka­li­sche Beglei­tung vom Kam­mer­or­ches­ter

Wel­che Stü­cke das Orches­ter spielt, über­lässt Momm­sen bewusst Diri­gent Fitz­ner. Wahr­schein­lich ist unter ande­rem Tschai­kow­skys Suite „Die Jah­res­zei­ten“ Teil des Pro­gramms, womög­lich ergänzt um weih­nacht­li­che Klän­ge.

Wer­ni­ge­ro­de kennt der Schau­spie­ler bis­her nur dem Namen nach – der Auf­tritt ist für ihn auch eine per­sön­li­che Pre­mie­re: „Ich freue mich sehr, die­se Bil­dungs­lü­cke end­lich zu schlie­ßen.“

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