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63. Deut­scher Ver­kehrs­ge­richts­tag in Gos­lar eröff­net

Gos­lar (red). Mit einer fei­er­li­chen Eröff­nung in der his­to­ri­schen Kai­ser­pfalz hat ges­tern der 63. Deut­sche Ver­kehrs­ge­richts­tag (VGT) begon­nen. Ober­bür­ger­meis­te­rin Urte Schwerdt­ner begrüß­te die rund 600 anwe­sen­den Gäs­te aus dem In- und auch Aus­land und beton­te die Bedeu­tung der Tagung als wich­ti­ges Forum für ver­kehrs­recht­li­che Fra­gen. Der für eine wei­te­re fünf­jäh­ri­ge Amts­zeit frisch bestä­tig­te Prä­si­dent des Ver­kehrs­ge­richts­tags, Pro­fes­sor Dr. Ans­gar Stau­din­ger, wies in sei­ner Rede zudem auf die Rele­vanz des Kon­gres­ses für die Wei­ter­ent­wick­lung des Ver­kehrs­rechts hin.

Unter dem Mot­to der nach­hal­ti­gen Mobi­li­täts­wen­de gab Mar­tin Sei­ler, Vor­stand Per­so­nal und Recht, Deut­sche Bahn, Ein­bli­cke in die Her­aus­for­de­run­gen und Zukunfts­plä­ne der Deut­schen Bahn. Beson­ders beton­te er die Rol­le der Mit­ar­bei­ter­mo­ti­va­ti­on bei der Moder­ni­sie­rung des Kon­zerns. Mit über 230.000 Ange­stell­ten, 6.000 monat­li­chen Bewer­bungs­ge­sprä­chen und 500 ver­schie­de­nen Berufs­fel­dern ste­he die Bahn vor gewal­ti­gen Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­sen. Sei­ler sprach sich zudem klar für Viel­falt und Diver­si­tät im Unter­neh­men aus.

Ein zen­tra­les The­ma des dies­jäh­ri­gen VGT ist das Wachs­tum der Ver­an­stal­tung selbst. Mit ins­ge­samt 1.923 ange­mel­de­ten Teil­neh­mern setzt der Kon­gress sei­ne Erfolgs­ge­schich­te fort. In die­sem Zusam­men­hang lob­te Stau­din­ger die Unter­stüt­zung durch die Stif­tung des Gos­la­rer Ehren­bür­gers Hans-Joa­chim Tess­ner, die durch die Sanie­rung der Tra­di­ti­ons­ho­tels Kai­ser­worth und Brust­tuch drin­gend benö­tig­te Über­nach­tungs­ka­pa­zi­tä­ten schafft.

Ober­bür­ger­meis­te­rin Schwerdt­ner beton­te zudem die Rol­le des Ver­kehrs­ge­richts­tags für Gos­lar und die lang­fris­ti­ge Stär­kung des Stand­orts. Der erfolg­rei­che Bür­ger­ent­scheid zur finan­zi­el­len Betei­li­gung der Stadt für den Bau der Stadt­hal­le, der damit den Weg für die Wei­ter­ent­wick­lung des Kai­ser­pfalz­quar­tiers mit einem wei­te­ren Hotel und als zusätz­li­che Tagungs­stät­te ebne­te, war dafür ein not­wen­di­ger Mei­len­stein.

Beglei­tet wird der Ver­kehrs­ge­richts­tag von zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen in Gos­lar. Erst­ma­lig bie­tet eine VGT-Mot­to­wo­che im MachMit!Haus inter­ak­ti­ve Aktio­nen rund um das The­ma Ver­kehr. Auch Stadt­füh­run­gen, kul­tu­rel­le Ange­bo­te und ein abend­li­cher Däm­mer­schop­pen berei­chern das Pro­gramm.

Ein tra­di­tio­nel­ler Höhe­punkt war der Emp­fang der nie­der­säch­si­schen Lan­des­re­gie­rung im Besu­cher­berg­werk Ram­mels­berg, bei dem Wirt­schafts­staats­se­kre­tär Frank Doods die lang­jäh­ri­ge Zusam­men­ar­beit zwi­schen Stadt und Ver­kehrs­ge­richts­tag wür­dig­te.

Mit sei­ner Mischung aus Fach­vor­trä­gen, Debat­ten und pra­xis­na­hen Dis­kus­sio­nen bleibt der Deut­sche Ver­kehrs­ge­richts­tag eine unver­zicht­ba­re Insti­tu­ti­on für die Wei­ter­ent­wick­lung des Ver­kehrs­rechts.

Foto: Stadt Gos­lar

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