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330.000 Euro für den Brand­schutz: Land unter­stützt Hat­torf am Harz

Die Samt­ge­mein­de Hat­torf am Harz erhält eine För­de­rung in Höhe von 330.000 Euro aus dem Bedarfs­zu­wei­sungs­fonds des Lan­des Nie­der­sach­sen. Mit die­sem Zuschuss wird die Beschaf­fung eines neu­en Tank­lösch­fahr­zeugs ermög­licht, das künf­tig den Fuhr­park der ört­li­chen Feu­er­wehr ergän­zen und die Ein­satz­fä­hig­keit im abweh­ren­den Brand­schutz deut­lich ver­bes­sern soll. Die För­der­mit­tel sind Teil eines lan­des­wei­ten Pro­gramms, mit dem die SPD-geführ­te Lan­des­re­gie­rung gezielt finanz­schwa­che Kom­mu­nen unter­stützt.

Ins­ge­samt wer­den im Rah­men der aktu­el­len För­der­run­de 30 Kom­mu­nen in Nie­der­sach­sen mit rund 18,6 Mil­lio­nen Euro geför­dert. Ziel ist es, not­wen­di­ge kom­mu­na­le Inves­ti­tio­nen im Bereich des Brand­schut­zes zu rea­li­sie­ren, ohne dass die­se an engen Haus­halts­la­gen schei­tern. Die Mit­tel flie­ßen ins­be­son­de­re in den Neu­bau, die Erwei­te­rung und Sanie­rung von Feu­er­wehr­häu­sern sowie in die Anschaf­fung von Feu­er­wehr­fahr­zeu­gen, tech­ni­scher Aus­rüs­tung und Schutz­klei­dung. Die För­der­quo­te liegt bei durch­schnitt­lich 75 Pro­zent der för­der­fä­hi­gen Kos­ten. Bei grö­ße­ren Pro­jek­ten kön­nen För­der­be­trä­ge von bis zu 1,6 Mil­lio­nen Euro gewährt wer­den.

Alex­an­der Saa­de, SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter für den Wahl­kreis, sieht in der Zuwei­sung ein wich­ti­ges Signal: „Das ist eine sehr gute Nach­richt für Hat­torf und die Men­schen vor Ort. Unse­re Feu­er­weh­ren leis­ten tag­täg­lich einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag für die Sicher­heit der Bevöl­ke­rung. Mit der För­de­rung kön­nen drin­gend not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen umge­setzt wer­den, die die Ein­satz­fä­hig­keit nach­hal­tig stär­ken.“

Beson­ders im länd­li­chen Raum, wo vie­le Auf­ga­ben ehren­amt­lich getra­gen wer­den, ist die tech­ni­sche Aus­stat­tung ein ent­schei­den­der Fak­tor für die Ein­satz­be­reit­schaft. Ein moder­nes Tank­lösch­fahr­zeug erwei­tert nicht nur die Ein­satz­mög­lich­kei­ten der Feu­er­wehr, son­dern ver­bes­sert auch die Sicher­heit für die Ein­satz­kräf­te selbst.

Saa­de betont wei­ter: „Der Inves­ti­ti­ons­be­darf der Kom­mu­nen im Brand­schutz ist wei­ter­hin hoch. Gera­de ange­sichts gestie­ge­ner Kos­ten für Fahr­zeu­ge, Bau­leis­tun­gen und Aus­rüs­tung ist die­se geziel­te Unter­stüt­zung durch das Land not­wen­dig und rich­tig. Damit stär­ken wir nicht nur die Infra­struk­tur, son­dern auch das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment, das unse­re Feu­er­weh­ren trägt.“

Dass das Land Nie­der­sach­sen auch im Jahr 2026 an der geziel­ten För­de­rung finanz­schwa­cher Kom­mu­nen fest­hält, sei laut Saa­de ein wich­ti­ges poli­ti­sches Signal. Die Bedarfs­zu­wei­sun­gen ermög­li­chen es Städ­ten und Gemein­den, trotz knap­per Kas­sen wich­ti­ge Pflicht­auf­ga­ben zu erfül­len – so wie in Hat­torf, wo mit Hil­fe der För­de­rung eine nach­hal­ti­ge Ver­bes­se­rung im Brand­schutz erreicht wer­den kann.

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