Die Stadt Osterode am Harz beteiligt sich erneut an der bundesweiten Kampagne Flagge zeigen für Tibet und hisst vor dem Rathaus die tibetische Flagge. Damit setzt die Kommune ein sichtbares Zeichen für Frieden, Freiheit und die Achtung der Menschenrechte.
Die Aktion feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum. Bürgermeister Jens Augat betont die Bedeutung des Engagements: Seit drei Jahrzehnten setzten sich Städte, Gemeinden sowie Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland für die Rechte der tibetischen Bevölkerung ein. Auch Osterode sehe sich als Teil dieser Gemeinschaft und wolle mit der Teilnahme ein klares Zeichen setzen.
Bundesweite Aktion mit langer Tradition
Was 1996 mit 21 Kommunen begann, hat sich inzwischen zu einer der größten kommunalen Menschenrechtsaktionen Deutschlands entwickelt. Jährlich beteiligen sich mehr als 450 Städte und Gemeinden und hissen am 10. März die tibetische Flagge.
Die Aktion erinnert an den tibetischen Volksaufstand von 1959, bei dem Tausende Menschen ums Leben kamen. Gleichzeitig soll sie die Forderung nach Achtung der Menschenrechte und kultureller Selbstbestimmung wachhalten.
Unter dem Jubiläumsmotto 30 Jahre Solidarität – Flagge zeigen für Tibet würdigt die Kampagne das langjährige Engagement zahlreicher Kommunen und Unterstützer. Auch Osterode am Harz bekräftigt mit dem Hissen der Flagge sein Bekenntnis zu Toleranz, Menschenwürde und friedlicher Verständigung.





























