In der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Neinstedt wurden am 26. Januar 2026 langjährige Beschäftigte geehrt. Die Feierstunde würdigte Mitarbeitende, die seit 10, 20, 25 oder 30 Jahren in Neinstedt oder den Zweigstellen in Thale tätig sind.
Wertschätzung für verlässliche Mitarbeit
Als Zeichen der Anerkennung erhielten die Geehrten Blumen, eine Urkunde und einen handgefertigten Schutzengel aus der hauseigenen Keramikwerkstatt. Die Veranstaltung wurde von Kathrin Stuy, Leiterin des Berufsbildungsbereichs und des sozialbegleitenden Dienstes, moderiert. Die Ehrungen übernahmen Ronny Rösler, pädagogisch-diakonischer Vorstand der Stiftung, und David Krieg, pädagogischer Leiter der Werkstätten.
David Krieg betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des langjährigen Engagements: Die Jubilare seien verlässliche und geschätzte Partner, die wesentlich zur positiven Entwicklung der Einrichtung beigetragen hätten. Auch Ronny Rösler würdigte die individuelle Leistung und Gemeinschaftsorientierung der Beschäftigten und verwies auf den biblischen Gedanken, dass jeder Mensch mit einzigartigen Fähigkeiten ausgestattet sei.
Drei Jahrzehnte im Dienst
Unter den Geehrten waren fünf Personen, die bereits seit 30 Jahren in der WfbM arbeiten. Einer von ihnen ist Jörg Dugge, der zunächst in der Metallwerkstatt begann und heute auf Rasenpflege spezialisiert ist. „Die Arbeit hier ist sehr abwechslungsreich. Die Jahre sind rasend schnell vergangen“, so Dugge.
Musik und Torte zum Abschluss
Für die musikalische Begleitung sorgte die inklusive Band HarzAttack, die 2025 im Vorfeld des Neinstedt Open-Air gegründet wurde. Zum Abschluss der Feier wurden Torten aus der Marienhof-Bäckerei in Neinstedt serviert.
Foto: Andreas Damm / ESN






























