Die Musikmaschine des Salomon de Caus ist am Sonntag, 25. Oktober, zum letzten Mal in diesem Jahr in Aktion zu erleben. Die beiden Vorführungen finden von 14.30 bis 15 Uhr sowie von 15.30 bis 16 Uhr statt. Das historische Meisterwerk verbindet raffinierte Mechanik mit Musik und beweglichen Figuren.
In der Musikmaschine treiben Wasser und Luft drei Räder an, die eine Stiftwalze, die Orgelbälge und die Figur der Nymphe Galatea in Bewegung setzen. Durch das präzise Zusammenspiel der einzelnen Komponenten entstehen Orgeltöne und Bewegungsabläufe, die eine mythologische Geschichte zum Leben erwecken.
Ein mechanisches Theater aus dem 17. Jahrhundert
Der Ingenieur und Gartenarchitekt Salomon de Caus entwarf die Musikmaschine im Jahr 1615 für den Heidelberger Schlossgarten. Als Vorlage für sein mechanisches Theater diente ihm die antike Sage von Polyphem, Acis und Galatea.
Das außergewöhnliche Werk vereint Maschinenbau, Bildhauerei, Orgelbau und Musikkomposition. Die ursprünglich geplante Umsetzung wurde durch den Dreißigjährigen Krieg verhindert. Erst 1998 gelang es, die Musikmaschine zu rekonstruieren.
Letzte Vorführungen und Wartungsläufe im Oktober
Der Eintritt zu den Vorführungen am 25. Oktober kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Eine Familienkarte ist für 24 Euro erhältlich.
Zusätzlich finden bis Ende Oktober montags bis freitags jeweils um 11 Uhr Wartungsläufe der Musikmaschine statt. Die Teilnahme ist mit einem gültigen Museumsticket möglich.






























